BMW: Jetzt durchstarten – auch wieder in China!

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Ein neuer China-Chef soll bei BMW auf dem weltweit wichtigsten Autoabsatzmarkt für mehr Dynamik sorgen. Angesichts der schwächer werdenden chinesischen Konjunktur wird das nicht leicht. In der Zwischenzeit kann das DAX-Unternehmen jedoch auf Erfolge in anderen Märkten blicken.

 

© BMW
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Am 9. November hatte BMW gleich zwei Neuigkeiten parat. Die Münchner durften vermelden, dass sie erstmals die Polizei Nordrhein-Westfalen mit Einsatzfahrzeugen ausstatten. Über die nächsten drei Jahre wird BMW insgesamt 1.800 BMW 318d Touring, 130 BMW 520d Touring sowie 121 Motorräder des Modells BMW R 1200 RT an die Polizeidienststellen in Nordrhein-Westfalen ausliefern. Während BMW die Entscheidung des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste für die BMW-Fahrzeuge als großen Erfolg feierte, hatte die zweite Meldung, dass Olaf Kastner zum 1. Dezember 2015 die Leitung der Vertriebsregion China übernehmen wird einen weniger feierlichen Hintergrund.

 

Wachstum in China soll vorangetrieben werden

Kastner leitete bisher das Joint Venture BMW Brilliance Automotive, in dem BMW zusammen mit dem chinesischen Partner Brilliance China Auto Holding Fahrzeuge in China produziert und vertreibt. Seine Aufgabe wird nicht einfach. Er soll auf dem weltweit wichtigsten Automarkt wieder für mehr Wachstum sorgen. Laut Unternehmensangaben vom 3. November wurden auf dem chinesischen Festland zwischen Januar und September 342.920 BMW und MINI Fahrzeuge abgesetzt, lediglich 1,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Konkurrent Mercedes-Benz kam zuletzt auf ein Absatzplus von 30,9 Prozent auf 266.287 Fahrzeuge. Dies hatten die Schwaben bereits am 6. Oktober mitgeteilt.

 

BMW dennoch gut im Geschäft

Trotz der etwas geringeren Absatzzuwächse auf dem chinesischen Markt konnte BMW zuletzt seinen Erfolgskurs insgesamt fortsetzen. Am 3. November wurden bei der Vorlage der Zahlen zum dritten Geschäftsquartal 2015 neue Höchstwerte bei Absatz, Umsatz und Ergebnis verkündet. Das EBIT kletterte um 4,3 Prozent auf 2,35 Mrd. Euro. Der Nettogewinn konnte sogar um 20,5 Prozent auf 1,58 Mrd. Euro gesteigert werden.

Bei den Umsätzen ging es schließlich um 14,0 Prozent auf 22,35 Mrd. Euro nach oben. Die in der Branche viel beachtete EBIT-Marge des Segments Automobile lag mit 9,1 Prozent innerhalb des Zielkorridors von 8 bis 10 Prozent. Auch für das Gesamtjahr stellt das Unternehmen weiterhin eine Marge in diesem Bereich in Aussicht. Bei diesen Prognosen geht der BMW Vorstand offensichtlich davon aus, dass der Abgas-Skandal bei Volkswagen keine allzu großen negativen Auswirkungen auf die Geschäfte bei BMW haben wird.

 

Aktie auf gutem Weg

Dies war ein Grund, warum sich die BMW-Aktie zuletzt sehr stark erholen und deutlich von ihren Jahrestiefs absetzen konnte. Weitere Kursgewinne könnten folgen, wenn sich die anhaltend optimistischen Aussichten des Unternehmens auf das Gesamtjahr bestätigen sollten. Während BMW der weltweit führende Hersteller von Premiumfahrzeugen bleiben möchte, sollen die Auslieferungen und das Vorsteuerergebnis solide auf jeweils neue Bestmarken anwachsen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der BMW-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN XM7PVY) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,82, die Knock-Out-Schwelle bei 73,75 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM2AHV, aktueller Hebel 3,06; Knock-Out-Schwelle bei 118,40 Euro) auf fallende Kurse der BMW-Aktie setzen.

 

Stand: 12.11.2015

© Deutsche Bank AG 2015

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Nicolai Tietze, Xmarkets-Produkt-Team, DeAWM
Der Produktexperte von Deutsche Asset & Wealth Management ist mitverantwortlich für die Produktpalette und den Vertrieb von Hebelprodukten und Zertifikaten. Außerdem schreibt er Kolumnen für verschiedene Finanzportale und ist ein begehrter Interviewpartner der Fernsehsender.
Nach einer Banklehre und einem Betriebswirtschaftsstudium an der ESB Business School in Reutlingen und London startete Nicolai Tietze seine berufliche Laufbahn 2002 bei der Deutschen Bank als Aktienhändler.

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