BMW: Tumult beim Premium-Autobauer

Der Münchner Autobauer BMW kann sich eigentlich glücklich schätzen. Seit Jahr und Tag verdient man prächtig und konnte sich auch in der immer noch schwelenden Abgasaffäre bislang halbwegs gut positionieren.

Und dennoch ist die Aktie weit von ihren alten Höchstständen entfernt. Die Frage dabei ist, ob sie die jüngsten charttechnischen Verbesserungen weiter fortführen kann oder ob nun ein erneuter Rückschlag droht.

Aktie von BMW im Aufwind

Nach dem klaren Durchbruch durch die 100-Tage-Linie vor einigen Tagen dominieren zwar aktuell einige Gewinnmitnahmen. Doch die scheinen auf den ersten Blick weniger gefährlich. Selbst ein Rücksetzer auf den gleitenden Durchschnitt, der aktuell bei rund 83,60 Euro liegt, würde womöglich nur als Bestätigung angesehen werden. Deshalb lohnt hier der Blick auf ein anderes Thema, das fast nur nebenbei bislang abgehandelt wird.

BMW und Händler im Konflikt

Denn die BMW-Händler in Deutschland revoltieren. Der Konzern hatte ihnen neue Verträge zugeschickt, die ab Oktober gelten sollen. Doch die meisten haben sich geweigert zu unterschreiben, da sich die Konditionen ein weiteres Mal für die Händler und Servicewerkstätten verschlechtern. Die spannende Frage dabei ist, ob sich daraus ein richtiger Konflikt entwickeln könnte, was auch das Geschäft in Deutschland in Mitleidenschaft ziehen würde oder ob sich die Kontrahenten schnell auf einen Kompromiss einigen. Letzteres wäre sicherlich auch gut für die Aktie.

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