BNB: Schwere Vorwürfe belasten
Die BNB Chain sieht sich mit einer Untersuchung des US-Senats wegen möglicher Sanktionsverstöße konfrontiert, während gleichzeitig ein neues Privacy-Asset startet und die technische Skalierung vorangetrieben wird.

- US-Senat prüft Transaktionen an sanktionierte Einheiten
- BNB Chain startet privatsphäre-fokussiertes Asset zBNB
- Kurs testet wichtige Unterstützungszone bei 585 Dollar
- Netzwerk strebt 20.000 Transaktionen pro Sekunde an
Schwere Vorwürfe aus Washington treffen auf ambitionierte Technik-Ziele: Das BNB-Ökosystem navigiert derzeit durch schwieriges Fahrwasser. Während eine Untersuchung des US-Senats wegen möglicher Sanktionsverstöße die Stimmung drückt, treiben Entwickler das Netzwerk-Upgrade massiv voran. Kann der technologische Fortschritt den regulatorischen Druck kompensieren?
US-Senat leitet Untersuchung ein
Senator Richard Blumenthal, Vorsitzender des Untersuchungsausschusses des Senats, eröffnete gestern offiziell eine Untersuchung gegen die Handelsplattform Binance. Im Kern geht es um den Verdacht, dass zwischen März 2024 und August 2025 rund 1,7 Milliarden US-Dollar an sanktionierte Einheiten im Iran und russische Ölfirmen geflossen sind. Berichten zufolge sollen diese Transaktionen über Partnerfirmen mittels USDT auf der Tron-Blockchain abgewickelt worden sein.
Die Börse bestreitet die Vorwürfe und weist Berichte über entlassene interne Ermittler zurück. Das Unternehmen betont zudem seine Bemühungen bei der Einhaltung von Sanktionen: Seit Anfang 2024 habe man die Exponierung in Hochrisikogebieten um über 97 % reduziert. Solche Aktivitäten machten laut Plattform zuletzt nur noch 0,009 % des gesamten Handelsvolumens aus.
Roadmap und technische Skalierung
Trotz des politischen Gegenwinds schreitet die technische Expansion der BNB Chain voran. Vorgestern startete das Netzwerk zBNB, ein auf Privatsphäre ausgerichtetes Asset, das auf dem zERC20-Protokoll basiert. Mit einem Handelsvolumen von bisher unter 13 Millionen US-Dollar spielt das neue Token im Vergleich zur gesamten Netzwerkaktivität allerdings noch eine untergeordnete Rolle.
Die langfristigen Pläne bleiben dennoch ambitioniert. Nach einem stabilen Jahr 2025 streben die Entwickler nun eine Kapazität von 20.000 Transaktionen pro Sekunde an. Um die Finalität der Transaktionen auf unter eine Sekunde zu drücken, wechselt die Infrastruktur auf eine Dual-Client-Strategie. Dabei kommen künftig sowohl Geth als auch Reth zum Einsatz, um das Wachstum des Netzwerkstatus effizienter zu verwalten.
Wichtige Unterstützungen im Test
Die Kombination aus regulatorischen Schlagzeilen und der allgemeinen Korrektur am Kryptomarkt belastet die Bewertung des Assets. Der jüngste Rücksetzer von Bitcoin in den Bereich zwischen 61.000 und 64.000 US-Dollar hat auch die großen Altcoins mit nach unten gezogen. Der Kurs testet aktuell eine kritische Unterstützungszone zwischen 585 und 600 US-Dollar.
Verkaufsaufträge dominierten in den letzten 48 Stunden das Marktgeschehen und drückten den Relative-Stärke-Index (RSI) mit 29,04 in den überverkauften Bereich. Eine mittelfristige Erholung in Richtung 650 bis 685 US-Dollar hängt nun maßgeblich davon ab, ob die Basis-Unterstützung bei 569 US-Dollar hält. Zudem muss sich die zuletzt dünne Liquidität im Orderbuch, die nur noch eine Tiefe von 15 bis 25 Millionen US-Dollar aufweist, stabilisieren.
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