Boeing Aktie: Zwei Gesichter
Der Iran-Krieg beschert Boeing sichere Milliardenaufträge im Rüstungssektor, während höhere Ölpreise und Handelsgespräche mit China das zivile Geschäft belasten.

- Rüstungsgeschäft profitiert von Waffennachschub im Iran-Konflikt
- Zivile Flugzeugbestellungen durch hohe Kerosinpreise gefährdet
- US-China-Gespräche in Paris zu Boeing-Absatz geplant
- Neue Handelsgremien sollen Wirtschaftskooperation strukturieren
Der Iran-Krieg und die US-chinesischen Handelsgespräche in Paris rücken Boeing gerade aus zwei völlig verschiedenen Richtungen ins Rampenlicht. Rüstungsaufträge auf der einen Seite, stockende Flugzeugverkäufe nach China auf der anderen. Selten war die Doppelnatur dieses Konzerns so deutlich spürbar.
Militär gleicht zivile Schwäche aus
Durch den laufenden Iran-Konflikt läuft das Rüstungsgeschäft auf Hochtouren. Die USA und verbündete Staaten müssen aufgebrauchte Waffenbestände rasch auffüllen — von Kampfflugzeugen über Drohnen bis zu Raketenabwehrsystemen. Für Boeing bedeutet das gesicherte Milliardenaufträge auf absehbare Zeit. Finanziert, konkret, wenig spekulativ.
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Das zivile Luftfahrtgeschäft steht dagegen unter Druck. Höhere Kerosinpreise durch gestiegene Ölpreise belasten die Airlines, die ihrerseits Flugzeugbestellungen verschieben. Der Iran-Konflikt schadet also genau dem Segment, das Boeing eigentlich dringend stabilisieren wollte.
Paris könnte neuen Schwung bringen
Beim zweitägigen Treffen hochrangiger US- und chinesischer Wirtschaftsvertreter in Paris am Wochenende stand auch der Absatz amerikanischer Großraumflugzeuge auf der Agenda. Die US-Seite drang darauf, dass China seine Boeing-Bestellungen ausweitet — ein Thema, das beim erwarteten Gipfeltreffen zwischen Trump und Xi Ende März weiter verhandelt werden soll.
Parallel dazu skizzieren beide Seiten zwei neue Institutionen: ein „Board of Trade“ und ein „Board of Investment“. Ersteres soll Bereiche identifizieren, wo beide Volkswirtschaften den Handel ausweiten können, ohne sicherheitsrelevante Lieferketten zu gefährden. Wie weit diese Strukturen tragen, wird sich frühestens beim Gipfeltreffen zeigen — Trump selbst deutete zuletzt an, den Besuch in Peking möglicherweise zu verschieben.
Für Boeing wäre ein Durchbruch im Chinageschäft ein erheblicher Rückenwind. Im Rüstungsbereich läuft es ohnehin — die Frage ist, ob der zivile Flugzeugabsatz wieder Fahrt aufnimmt, bevor der geopolitische Gegenwind zu stark wird.
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