Börsengang für Tesla-Konkurrent NIO

Tesla-Konkurrent NIO strebt anscheinend den Gang an die amerikanische Börse an. Laut eines Bloomberg-Berichtes hat das chinesische Elektroauto-Start-up wohl entsprechende Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht.

Denn der Chef der chinesischen Automarke, Jack Cheng, will auf dem amerikanischen Markt Stärke zeigen. Laut Insider-Schätzungen kann das Unternehmen an der Wall Street mit dem Börsengang wohl rund 2 Milliarden Dollar einnehmen.

NIO wurde von William Li gegründet, der in 2010 auch die Plattform bitauto.com aus der Taufe gehoben hat. Heute zählt die Internetseite zu den größten Anbietern von Online-Inhalten und Marketingdienstleistungen der chinesischen Automobilindustrie.

Tencent ist bei NIO eingestiegen

Das Finanzpolster von NIO sieht gut aus, denn bei der letzten Finanzierungsrunde ist mit Tencent der größte Internetkonzern Chinas bei dem Start-up eingestiegen.

Doch wenn das Unternehmen wirklich an die Börse geht, sollte sich die Beteiligung für Tencent lohnen. Aber noch ist es nicht soweit. Denn die Vorbereitungen für den Börsengang stecken laut Medienberichten noch in den Kinderschuhen. NIO war noch nicht zu einer Stellungnahme bereit, aber laut Schätzungen ist erst im Sommer oder Anfang Herbst mit ersten Angeboten der Investoren zu rechnen.

NIO schließt engere Partnerschaft mit Miba

In Europa startet NIO allerdings schon früher durch, denn der österreichische Technologiekonzern Miba  dehnt zusammen mit dem Elektroauto-Start-up seine Aktivitäten in der Formula E weiter aus.

Die FIA Formula E ist eine rein elektrische Rennserien. NIO, die von so manchem aufgrund ihrer Expertise als ernst zu nehmender Konkurrent von Tesla gesehen werden, ist einer von mehreren Produzenten von Elektroautos im Reich der Mitte, die von Miba mit Hochleistungswiderständen beliefert werden. 

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