BP Aktie: Das 5-Milliarden-Risiko!
Umweltverbände verklagen die US-Regierung wegen der Freigabe von BPs Tiefsee-Projekt Kaskida. Die Aktie wird derzeit jedoch von geopolitischen Spannungen und hohen Ölpreisen gestützt.

- Umweltklage gegen milliardenschweres Tiefsee-Projekt
- Aktivisten fürchten Risiken wie bei Deepwater Horizon
- Aktienkurs profitiert von geopolitischer Eskalation
- Hohe Ölpreise stützen gesamten Energiesektor
Im Golf von Mexiko formiert sich massiver juristischer Widerstand gegen BP. Umweltverbände verklagen die US-Regierung wegen der Freigabe des milliardenschweren Kaskida-Projekts. Die Börse reagiert darauf bisher gelassen.
Zweifel an der Sicherheit
Die Klage liegt nun beim 11. US-Berufungsgericht. Die Kläger werfen den Behörden eine fehlerhafte Umweltprüfung vor. Sie befürchten im schlimmsten Fall den Austritt von 4,5 Millionen Barrel Öl. Das Kaskida-Feld liegt deutlich tiefer als die Unglücksstelle der Deepwater Horizon. Das weckt bei Aktivisten massive Zweifel an der technischen Beherrschbarkeit möglicher Lecks.
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Für BP bildet das Tiefseeprojekt eine zentrale Säule der US-Produktionsstrategie. Die Anlage soll künftig rund 80.000 Barrel Öl pro Tag fördern. Am Aktienmarkt rückt dieser Konflikt jedoch in den Hintergrund. Die Folge: Die BP-Papiere schlossen am Montag stark bei 6,36 Euro. Damit notiert der Kurs gut 25 Prozent über dem Niveau vom Jahresanfang.
Ölpreis stützt den Kurs
Den Kurs treibt vor allem die geopolitische Lage im Nahen Osten. Der Preis für Brent-Rohöl sprang zuletzt um 5,6 Prozent auf 95,48 US-Dollar pro Barrel. Auslöser war die gemeldete Schließung der Straße von Hormus. Parallel dazu beschlagnahmte die US-Marine ein Frachtschiff. Diese Eskalation stützt den gesamten Energiesektor.
Die globale Energieversorgung bleibt extrem angespannt. Am 22. April läuft eine zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und Iran ab. Aktuell fallen durch beschädigte Anlagen rund 13 Millionen Barrel der täglichen Produktion aus. Die Internationale Energieagentur rechnet mit bis zu zwei Jahren für den Wiederaufbau. Diese massiven Angebotsengpässe dürften den Ölpreis vorerst auf einem hohen Niveau absichern.
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