BP Aktie: Gewinnsprung erwartet
BP erhält Genehmigung für ein Fünf-Milliarden-Dollar-Tiefsee-Projekt im Golf von Mexiko und vollzieht damit eine strategische Rückkehr zum Ölgeschäft. Die Aktie erreicht ein neues Jahreshoch.

- Genehmigung für Tiefsee-Projekt Kaskida nach 16 Jahren
- Strategische Neuausrichtung hin zu fossilen Brennstoffen
- Aktie notiert auf neuem 52-Wochen-Hoch
- Neue CEO Meg O'Neill tritt im April an
Fast 16 Jahre nach der verheerenden Deepwater-Horizon-Katastrophe kehrt BP mit einem gewaltigen Vorhaben in den Golf von Mexiko zurück. Die US-Regierung hat grünes Licht für das Milliardenprojekt Kaskida gegeben. Dieser Schritt markiert nicht nur die Überwindung enormer technologischer Hürden, sondern unterstreicht auch die radikale strategische Kehrtwende des britischen Ölkonzerns zurück zu fossilen Brennstoffen.
Milliarden-Investment in der Tiefsee
Mit einer Investition von fünf Milliarden US-Dollar will BP das Kaskida-Feld erschließen. Das Vorkommen wurde bereits vor fast 20 Jahren entdeckt, blieb aber lange Zeit unberührt. Bislang fehlte der Industrie schlicht die Technologie, um den extremen Druck und die komplexe Geologie in dieser Tiefe sicher zu beherrschen. Ab 2029 sollen dort nun schätzungsweise 275 Millionen Barrel Öl gefördert werden. Die Genehmigung durch die US-Behörden gilt als wichtiger Meilenstein für die langfristige Produktionssicherung des Unternehmens.
Das Timing der Genehmigung fällt in eine Phase extremer Anspannung an den Energiemärkten. Seit dem Ausbruch des Nahost-Konflikts Ende Februar 2026 sind die Preise für Brent-Rohöl um mehr als 36 Prozent gestiegen. Als Produzent außerhalb dieser direkten Krisenregion profitiert BP unmittelbar von den massiv ausgeweiteten Margen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den jüngsten Analystenbewertungen wider:
- Bank of America: Kursziel auf 400 GBp angehoben
- Piper Sandler: Kursziel auf 47 US-Dollar erhöht
- Goldman Sachs: Frische Kaufempfehlung ausgesprochen
Radikaler Strategiewechsel
Das Kaskida-Projekt fügt sich nahtlos in die Neuausrichtung des Konzerns ein. BP verabschiedet sich von seinen ambitionierten Ausbauzielen für erneuerbare Energien und rückt das klassische, renditestarke Ölgeschäft wieder ins Zentrum. Um die Bilanz in diesem kapitalintensiven Umfeld zu stärken, hat der Vorstand zudem die Aktienrückkäufe ausgesetzt. An der Börse kommt dieser strikte Fokus auf das Kerngeschäft und Kapitaldisziplin gut an. Die Aktie markierte heute bei 6,21 Euro exakt ihr neues 52-Wochen-Hoch und verzeichnet seit Jahresbeginn ein starkes Plus von über 22 Prozent.
Die kommenden Wochen bringen weitere tiefgreifende Veränderungen für den Konzern. Im April 2026 übernimmt Meg O’Neill als erste externe und weibliche CEO die Führung des Ölriesen. Ihre strategische Detailplanung wird sich auf der Hauptversammlung am 23. April sowie bei der Vorlage der nächsten Quartalszahlen am 28. April konkretisieren.
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