BP Aktie: Jahreszahlen im Fokus
BPs Jahresbericht testet den neuen Fokus auf fossile Energien und Kürzungen bei Erneuerbaren. Investoren erwarten Signale zu Investitionen und Aktienrückkäufen.

- Strategiewechsel rückt Öl und Gas in den Mittelpunkt
- Investoren fordern Erklärung zu fossiler Wertsteigerung
- Fokus auf Investitionsbudgets und Rückkaufprogramme
- Führungswechsel mit Meg O'Neill steht im April an
Heute liefert BP die Jahreszahlen – und damit den ersten echten Härtetest für den jüngsten Strategiewechsel. Der Konzern rückt Öl und Gas wieder stärker in den Mittelpunkt und kürzt bei Erneuerbaren. Wie schlägt sich das in der Planung für Investitionen und Rückkäufe nieder?
Was der Markt heute sehen will
Nach den bereits veröffentlichten Ergebnissen von Shell, ExxonMobil und Chevron rechnen viele Anleger branchenweit mit schwächeren Jahresgewinnen. Treiber ist vor allem das Ölpreisumfeld im vergangenen Jahr.
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Im Bericht dürfte es daher weniger um einzelne Quartalsschwankungen gehen, sondern um konkrete Signale zur neuen Ausrichtung. Im Fokus stehen vor allem:
- Investitionsausgaben: Welche Budgets plant BP für Öl und Gas – und wie stark fallen die Kürzungen bei Erneuerbaren aus?
- Aktienrückkäufe: Wie positioniert sich BP bei Rückkaufprogrammen angesichts der erwarteten Ergebnisentwicklung?
- Ausblick des Managements: Welche Leitplanken setzt der Konzern für die kommenden Monate?
Strategiewechsel bringt Gegenwind
Der Kurswechsel bleibt nicht ohne Widerstand. Eine Gruppe institutioneller Investoren, darunter Pensionsfonds, hat eine Resolution eingereicht. Sie fordert von BP eine Erklärung, wie höhere Ausgaben für fossile Projekte den Shareholder-Value steigern sollen.
Hintergrund der Kritik: Diese Investoren zweifeln an der langfristigen finanziellen Tragfähigkeit zusätzlicher Öl- und Gasprojekte – auch mit Blick auf eine erwartete, langfristige Verschiebung der Energienachfrage.
Ölpreis stabil, Wachstum bremst
Das Umfeld bleibt gemischt. Zu Beginn von 2026 haben sich die Ölpreise zwar stabilisiert. Brent liegt derzeit bei rund 67 bis 68 US-Dollar je Barrel. Gleichzeitig steht die globale Ölnachfrage unter dem Einfluss eines langsameren Wirtschaftswachstums.
Zusätzliche Aufmerksamkeit bekommt der Termin auch wegen des anstehenden Führungswechsels: Die designierte Vorstandsvorsitzende Meg O’Neill soll ihr Amt im April antreten und den Fokus auf das Kerngeschäft weiter schärfen.
Die Jahreszahlen und der heutige Ausblick liefern damit vor allem eines: einen konkreten Hinweis, wie BP die Balance zwischen traditionellem Energiegeschäft und Investorenforderungen nach einer nachhaltigeren Ausrichtung in den nächsten Quartalen setzen will.
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