BrainChip Aktie: Ein Co-Prozessor für Mikrocontroller kommt
Das neue Entwicklungspaket kombiniert Raspberry Pi 5 und AKD1500-Platine; BrainChip meldet 16,4 Millionen US-Dollar Kassenbestand.

- Entwicklungskit seit 29. Oktober erhältlich
- SPI-Co-Prozessor am 22. Oktober angekündigt
- Kassenbestand bei 16,4 Millionen US-Dollar
- Zwei Lizenznehmer streben Tape-outs im vierten Quartal an
BrainChip hat am 29. Oktober das AKD1500 Raspberry Pi 5 Development Kit auf den Markt gebracht. Das Entwicklungspaket verbindet einen Raspberry Pi 5 mit der AKD1500-M.2-Platine des Unternehmens und richtet sich an Entwickler stromsparender, dauerhaft aktiver KI-Anwendungen. Die Aktie fällt heute um 2,9%; eine unternehmensspezifische Ursache für diese Bewegung ist damit nicht verbunden.
Entwicklungskit und zusätzlicher Co-Prozessor
Mit dem Paket stellt BrainChip die Kombination aus Rechner und eigener Platine für die Entwicklung entsprechender Anwendungen bereit. Im Mittelpunkt der Produktvorstellung steht der Einsatz von KI mit niedrigem Stromverbrauch, die kontinuierlich aktiv sein soll.
Bereits am 22. Oktober hatte BrainChip den AKD1500-SPI-Co-Prozessor angekündigt. Dieser erweitert die Produktfamilie um eine Variante für mikrocontrollerbasierte Edge-Geräte. Während das Raspberry-Pi-Entwicklungskit bereits auf den Markt gebracht wurde, bezeichnete die Mitteilung zum SPI-Co-Prozessor dessen Ankündigung.
Kassenbestand und Projekte der Lizenznehmer
Im Bericht über die Aktivitäten des Septemberquartals 2026 bezifferte BrainChip den Kassenbestand zum Periodenende auf US$16,4 Millionen. Das Unternehmen gab die finanzielle Reichweite mit ungefähr vier Quartalen an.
Außerdem berichtete BrainChip über den Eingang von rund 20.000 AKD1500-Chips. Zwei IP-Lizenznehmer arbeiteten dem Bericht zufolge auf Tape-outs im vierten Quartal 2026 hin. Dabei handelt es sich um angestrebte Entwicklungsschritte, nicht um bereits abgeschlossene Tape-outs.
Am australischen Aktienmarkt herrschte heute ein schwaches Umfeld. Medienberichten zufolge belasteten ein Ausverkauf an der Wall Street, Unsicherheit über die US-Zwischenwahlen und die Neubewertung der Zinsentscheidung der australischen Notenbank den Gesamtmarkt.
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