Broadcom Aktie: Vielversprechender Mischtakt
Broadcom meldet starkes Quartalswachstum und startet Serienproduktion des KI-Switch Tomahawk 6. Das Unternehmen strebt KI-Chip-Umsatz von über 100 Milliarden Dollar bis 2027 an.

- KI-Umsatz steigt um 106 Prozent im Quartal
- Serienstart des Hochleistungs-Switches Tomahawk 6
- Ziel: Über 100 Milliarden Dollar KI-Chip-Umsatz 2027
- Langfristige Partnerschaften mit Alphabet, Meta und OpenAI
Broadcom hat in dieser Woche gleich auf mehreren Fronten geliefert: ein neuer Rekordquartalsbericht, der weltweit erste 102,4-Tbps-Switch in Serienproduktion und ein breiter Produktauftritt auf der OFC 2026 in Los Angeles. Das Unternehmen baut seine Stellung als zentraler Infrastrukturlieferant für KI-Rechenzentren konsequent aus.
Der Tomahawk 6: Schlüsselchip für Millionen-XPU-Cluster
Am 12. März gab Broadcom bekannt, dass der Tomahawk® 6 nun in Serienvolumen ausgeliefert wird — weniger als drei Quartale nach den ersten Musterchips. Der Switch verdoppelt den Durchsatz seines Vorgängers und ist speziell für KI-Trainings- und Inferenz-Netzwerke mit mehr als einer Million Beschleunigern ausgelegt. Ein einzelner Tomahawk 6 kann 512 XPUs mit einer einzigen Hop-Verbindung verknüpfen; für Scale-out-Netzwerke mit 128.000 XPUs genügen zwei Switch-Ebenen. Weniger Ebenen bedeuten geringere Latenz und weniger optische Komponenten — ein konkreter Kostenvorteil für Hyperscaler.
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Auf der OFC 2026 präsentiert Broadcom parallel dazu den Taurus™, den weltweit ersten optischen DSP mit 400G pro Lane. Er legt die Grundlage für künftige 3,2-Tbps-Transceiver, die für die nächste Generation von 204,8-Tbps-Switches benötigt werden.
Rekordzahlen und Blick auf 100 Milliarden Dollar KI-Umsatz
Die Produktneuheiten kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Finanzkennzahlen kaum besser sein könnten. Im ersten Geschäftsquartal (per 1. Februar) erzielte Broadcom einen Umsatz von 19,31 Milliarden Dollar — ein Plus von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der KI-Umsatz stieg dabei um 106 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar, getrieben von Custom-AI-Accelerators und KI-Netzwerklösungen. Der freie Cashflow belief sich auf 8,01 Milliarden Dollar im Quartal.
Für das zweite Quartal prognostiziert CEO Hock Tan einen Umsatz von 22 Milliarden Dollar — ein Anstieg von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Halbleiteranteil allein soll 14,8 Milliarden Dollar erreichen, deutlich über den Konsenserwartungen von 13,06 Milliarden Dollar. Tan formulierte auf dem Earnings Call ein konkretes Ziel: KI-Umsatz aus Chips allein von mehr als 100 Milliarden Dollar im Jahr 2027.
Hyperscaler-Partnerschaften als langfristiger Anker
Hinter diesen Zahlen stehen mehrjährige Partnerschaften mit Alphabet, Meta und OpenAI. Mit OpenAI vereinbarte Broadcom im Oktober 2025 die gemeinsame Entwicklung und den Einsatz von zehn Gigawatt KI-Beschleunigern bis 2029 — die ersten Systeme sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 ausgeliefert werden.
Die Aktie notiert aktuell rund 20 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Dezember 2025, hat sich seit dem Jahrestief im April aber mehr als verdoppelt. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,59 Billionen Dollar und einem Aktienrückkaufprogramm über weitere 10 Milliarden Dollar sowie einer Quartalsdividende von 0,65 Dollar je Aktie (zahlbar am 31. März) setzt Broadcom auch auf der Kapitalseite klare Signale.
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