BYD Aktie: 160.644 Exporte im Rekordmonat Mai
BYD durchbricht mit Rekord-Exporten die Absatzflaute. Analysten von Citi prognostizieren ein starkes zweites Quartal.

- Mai-Absatz durch Exporte gesteigert
- Auslandsverkäufe erreichen neuen Höchstwert
- Inlandsgeschäft in China weiter rückläufig
- Citi erwartet deutlichen Gewinnsprung
BYD hat im Mai eine achtmonatige Verkaufsflaute durchbrochen. Der Auslöser war kein Comeback im Heimatmarkt — sondern ein Rekord im Ausland.
Auslandsgeschäft trägt den Turnaround
Im Mai verkaufte BYD weltweit 383.453 Elektro- und Hybridfahrzeuge. Das entspricht einem minimalen Anstieg von 0,26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gegenüber April legte der Absatz um knapp 20 Prozent zu.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?
Der Treiber dahinter: das Auslandsgeschäft. BYD lieferte 160.644 Fahrzeuge in internationale Märkte — ein Plus von 80 Prozent im Jahresvergleich und ein neuer Monatsrekord. Der Exportanteil am Gesamtabsatz kletterte auf rund 43 Prozent.
In China selbst läuft es weiter schlecht. Der Inlandsabsatz sank auf 222.809 Einheiten — ein Rückgang von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es war der dreizehnte Rückgang in Folge.
Citi sieht starkes Quartalsergebnis voraus
Die Hongkonger Aktie legte am Dienstag um 4,4 Prozent auf 94,75 Hongkong-Dollar zu. Das war der stärkste Tagesgewinn seit Ende April.
Citi reagierte prompt. Die Bank startete eine 30-tägige Beobachtung als „positive catalyst watch“ und erwartet ein starkes zweites Quartal. Die Begründung: Der Mai-Absatz übertraf die Markterwartungen, und die wöchentlichen Bestellungen ziehen an.
Konkret rechnet Citi damit, dass BYDs Nettogewinn im zweiten Quartal zwischen 10,3 und 12,4 Milliarden Renminbi liegen könnte — sofern der Juni-Absatz stabil bleibt und der Einzelhandel im Mai und Juni um 3 beziehungsweise 8 Prozent zulegt. Der Marktkonsens liegt bei 8 bis 9 Milliarden Renminbi. Das wäre eine deutliche Übertreffung.
Technologie als zweites Standbein
BYD setzt neben der Exportoffensive auch auf Technologie. Das Unternehmen hat zuletzt sein Fahrerassistenzsystem „God’s Eye“ als Paket eingeführt und einen selbst entwickelten 4-Nanometer-Chip vorgestellt. Beides soll die Wettbewerbsposition im Premiumsegment stärken — einem Bereich, in dem chinesische Hersteller bislang schwächer aufgestellt sind.
Die nächste Bewährungsprobe kommt mit den Junizahlen. Dann zeigt sich, ob der Exportmotor weiter läuft — und ob Citis optimistische Gewinnprognose trägt.
BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 2. Juni liefert die Antwort:
Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




