BYD Aktie: Batterie-Fokus

Berichte über mögliche Batterie-Lieferungen an Ford und eine positive Analystenstudie rücken BYD heute in den Vordergrund. Im Kern geht es um die Frage, ob das Batteriegeschäft stärker in den Fokus der Bewertung rückt – getrieben durch neue Partnerschaftschancen und den weiteren internationalen Ausbau.

Wichtige Punkte im Überblick:

  • Gespräche mit Ford über die Lieferung von Batterien für Hybridmodelle
  • Bernstein-Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf und sehen die Batteriesparte als klar unterbewertet
  • Neue Produktionsstätte in Indonesien soll im ersten Quartal 2026 starten
  • Weitere internationale Präsenz durch ein neues Brand Center in Tansania

Gespräche mit Ford und politische Hürden

Die wichtigste Nachricht kommt heute aus den USA: Ford Motor Co. führt laut Medienberichten Gespräche mit BYD über eine mögliche Kooperation. Im Mittelpunkt stehen Lieferungen von Batterien für ausgewählte Hybridfahrzeuge von Ford, während der US-Konzern seine E-Auto-Strategie anpasst.

Die Verhandlungen gelten als offen, ein Abschluss ist nicht garantiert. Diskutiert wird unter anderem, BYD-Batterien für Ford-Werke außerhalb der USA zu importieren. Erste Kritik aus Kreisen von US-Offiziellen zeigt jedoch, wie sensibel ein solcher Deal politisch wäre.

Bernstein hebt Batteriepotenzial hervor

Rückenwind kommt zudem von einer neuen Studie der Investmentbank Bernstein. Die Analysten stufen die Aktie mit „Buy“ ein und fordern Investoren auf, über die bisherigen Erfolge im E-Auto-Verkauf hinauszublicken.

Im Fokus der Analyse steht die Batteriesparte, die als vertikal integriertes und deutlich unterbewertetes Geschäft beschrieben wird. Nach Einschätzung der Analysten spiegelt die aktuelle Marktbewertung das Potenzial dieses Bereichs nicht ausreichend wider. Gerade die Kombination aus starkem Batterie-Know-how und eigener Lieferkette wird als wesentlicher Wachstumstreiber gesehen, der BYD von anderen E-Auto-Herstellern abhebt.

Internationaler Ausbau gewinnt Tempo

Parallel dazu treibt das Unternehmen seine internationale Fertigung voran. Bestätigt wurde, dass das neue Werk im indonesischen Subang planmäßig im ersten Quartal 2026 die Produktion aufnehmen soll. Die Anlage ist Teil einer breiteren Expansionsstrategie in Asien.

Zusätzlich hat BYD in diesem Monat sein erstes Brand Center in Tansania eröffnet. Damit stärkt der Konzern seine Präsenz auf dem afrikanischen Markt und unterstreicht den Anspruch, sich global breiter aufzustellen.

Einordnung und Ausblick

Das mögliche Batterieabkommen mit Ford passt in einen größeren Branchentrend: Westliche Autobauer suchen nach kosteneffizienten Wegen, Hybrid- und Elektrofahrzeuge in größerem Umfang zu produzieren. BYD ist mit seiner Kostenposition und Technologie im Batteriebereich ein logischer Kandidat für solche Partnerschaften, auch wenn politische Faktoren die Umsetzung erschweren können.

Die Analyse von Bernstein liefert dabei einen klaren Perspektivwechsel: Während viele Marktteilnehmer vor allem die Fahrzeugabsätze im Blick haben, wird das Unternehmen zugleich als einer der führenden Batterieproduzenten weltweit eingeordnet. Die Kontrolle über die eigene Batterielieferkette gilt in der Studie als wesentlicher Wettbewerbsvorteil.

Für die nächsten Monate stehen zwei Punkte im Fokus: mögliche offizielle Ankündigungen zu den Gesprächen mit Ford und der Produktionsstart in Indonesien im ersten Quartal 2026. Zusammen mit der jüngsten Analysteneinschätzung entsteht damit ein Szenario, in dem das Batteriegeschäft und der internationale Ausbau zunehmend die langfristige Bewertung des Konzerns prägen.

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