BYD Aktie: Beobachtungsphase

Der chinesische E-Auto-Hersteller BYD verzeichnet Kursverluste, startet aber ein neues Assistenzsystem und treibt mit ExxonMobil die Hybrid-Entwicklung voran. Die Expansion auf internationale Märkte ist für 2026 geplant.

Die Kernpunkte:
  • Aktie verliert im US-Handel deutlich
  • Start des Assistenzsystems God's Eye 5.0
  • Kooperation mit ExxonMobil für Hybrid-Technologien
  • Ambitionierte Exportziele für das Jahr 2026

Zum Wochenschluss bekam die BYD-Aktie Gegenwind und schloss am Freitag im US-OTC-Handel rund 3,7% tiefer. Der Rückgang fiel in eine breitere Schwäche chinesischer Aktien, ausgelöst durch ein generell vorsichtigeres Marktumfeld. Gleichzeitig lieferte das Unternehmen in den vergangenen Tagen mehrere operative Nachrichten, die für Anleger relevant bleiben.

Worauf kommt es jetzt an: Kann der internationale Expansionskurs den Preisdruck in einem härter umkämpften Markt abfedern?

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  • Freitag: Aktie im OTC-Handel ca. -3,7%
  • Technik: Start des Assistenzsystems „God’s Eye 5.0“
  • 2026-Ziel: 1,3 Mio. Fahrzeuge im Ausland (Plan: +24%)
  • 2025: BYD vor Tesla bei E-Auto-Verkäufen (2,25 Mio. vs. 1,64 Mio.)
  • Kooperation: Langfristiges MoU mit ExxonMobil zu Hybrid-Technologien (verkündet am 27. Januar)

Technikstart und Hybrid-Allianz

BYD hat die offizielle Einführung des Fahrerassistenzsystems „God’s Eye 5.0“ gestartet. Grundlage ist ein Datenpool aus mehr als 2,3 Millionen vernetzten Fahrzeugen. Das soll die Position bei Assistenz- und Autonomie-Funktionen stärken – ein Feld, in dem sich die Hersteller zunehmend über Software und Systemleistung differenzieren.

Parallel meldeten BYD und ExxonMobil eine langfristige strategische Kooperation: Am Montag wurde ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das laut Mitteilung die Zusammenarbeit bei Hybrid-Antriebstechnologien der nächsten Generation vertiefen soll. Der Schritt passt zur Strategie, nicht nur auf reine Elektroautos zu setzen, sondern auch Plug-in-Hybride auszubauen – ein Ansatz, der in Regionen mit nachlassender Dynamik im reinen E-Auto-Segment stabilisierend wirken kann.

Verkaufsrekord und Exportplan

Bestätigte Enddaten aus dem Januar zeigen: BYD lag 2025 beim weltweiten Absatz von Elektroautos vor Tesla. Gemeldet wurden rund 2,25 Millionen verkaufte E-Fahrzeuge, Tesla kam auf 1,64 Millionen.

Für 2026 setzt sich BYD zudem ein klares Auslandsziel: 1,3 Millionen Fahrzeuge sollen außerhalb des Heimatmarktes verkauft werden. Das entspräche einem geplanten Zuwachs von etwa 24% gegenüber dem Vorjahr. Der Fokus auf internationale Märkte gewinnt an Bedeutung, weil der Wettbewerb im Inland weiter zunimmt.

Batterie-Investition als Kostenhebel

Ein zentraler Baustein für die Preisposition bleibt die Batterie-Strategie. Seit Juli 2025 ist in Xining eine 30-GWh-Fabrik für Natrium-Ionen-Batterien in Betrieb. Damit will BYD vor allem bei günstigeren Modellen Kosten besser steuern und die Abhängigkeit von Lithium-Preisschwankungen senken. Der Zeitpunkt ist nicht zufällig: Auch Wettbewerber treiben Natrium-Ionen-Technik voran und wollen sie 2026 stärker ausrollen.

Im Blickfeld der Anleger steht nun der nächste Ergebnisbericht, der Ende März erwartet wird. Dann dürfte sich konkreter zeigen, wie sich die globale Expansion und der anhaltende Preiswettbewerb in den Margen niederschlagen.

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