BYD Aktie: Europa-Offensive zündet
Der chinesische Autobauer BYD verzeichnet im Januar 2026 in Europa ein starkes Absatzwachstum und erhöht seinen Marktanteil, während etablierte Hersteller wie Volkswagen und Renault Rückgänge melden.

- Fast dreifacher Absatz in Europa im Januar
- Marktanteil in der EU steigt auf 1,7 Prozent
- Verdopplung der Verkaufsstellen in Europa geplant
- Etablierte Hersteller verzeichnen Absatzrückgänge
Während etablierte Platzhirsche wie Volkswagen und Renault zum Jahresstart mit Absatzproblemen kämpfen, bläst der chinesische Herausforderer BYD zum Angriff. Die neuesten Registrierungsdaten für Januar 2026 offenbaren eine drastische Verschiebung der Marktanteile auf dem europäischen Kontinent. Gelingt dem Konzern mit dieser Dynamik der dauerhafte Durchbruch im Massenmarkt?
Die aktuellen Zahlen der European Automobile Manufacturers‘ Association (ACEA) zeichnen ein eindeutiges Bild. Mit 18.242 Neuzulassungen in Europa konnte BYD den Absatz im Vergleich zum Januar des Vorjahres fast verdreifachen. Besonders in der Europäischen Union ist das Wachstum rasant: Hier kletterten die Verkäufe um 175,3 Prozent auf 13.982 Fahrzeuge. Dieser Sprung katapultierte den Marktanteil des Unternehmens in der EU auf 1,7 Prozent – ein Zuwachs von 1,1 Prozentpunkten binnen eines Jahres.
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Etablierte Hersteller unter Druck
Diese Expansion trifft auf ein fragiles Marktumfeld für die europäische Konkurrenz. Zwar konnten Stellantis (+9,1 Prozent) und Mercedes-Benz (+4 Prozent) zulegen, doch die großen Volumenhersteller schwächeln. Der Volkswagen-Konzern verzeichnete einen Rückgang der Neuzulassungen um 3,7 Prozent, während die Renault-Gruppe sogar ein Minus von 16,7 Prozent hinnehmen musste. Die Daten legen nahe, dass BYD die Lücken, die die schwächelnde Konkurrenz hinterlässt, aggressiv nutzt.
Strategischer Ausbau des Händlernetzes
Um dieses Momentum nicht verpuffen zu lassen, investiert das Management massiv in die physische Präsenz. Berichten zufolge ist geplant, die Anzahl der Verkaufsstellen in Europa im Jahr 2026 auf 2.000 Standorte zu verdoppeln. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Deutschland, wo das Netzwerk bis Jahresende auf 350 Partnerstandorte anwachsen soll.
Flankiert wird diese Infrastruktur-Maßnahme von einer harten Preispolitik. Während US-Autobauer ihre Investitionen in Elektrofahrzeuge zugunsten von Verbrennungsmotoren zurückfahren, spielt BYD seinen Kostenvorteil aus. Preissenkungen von rund 15 Prozent in den letzten drei Jahren haben den Druck auf die westlichen Wettbewerber signifikant erhöht. Mit der Kombination aus günstigen Preisen und wachsender Verfügbarkeit vor Ort zementiert BYD seine Position als ernstzunehmender Akteur in der europäischen Automobilbranche.
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