BYD Aktie: Fake-Rückrufe!
Der Fahrzeugabsatz legte im Oktober um 11 Prozent zu; Piper Sandler reduzierte das Kursziel nach verfehlten Gewinnerwartungen.

- Gefälschte Rückrufschreiben zielen auf Finanzdaten
- Piper Sandler senkt BYD-Kursziel auf HK$74
- Seal 07 in zwei Antriebsvarianten gestartet
- Oktoberabsatz steigt auf rund 490.000 Fahrzeuge
BYD hat am Freitag vor gefälschten Rückrufschreiben gewarnt, mit denen Betrüger persönliche Daten und Bankinformationen erlangen wollen. Nach Angaben der Betrugsbekämpfungsstelle des Unternehmens behaupten die Schreiben fälschlich, es gebe einen Defekt am Bremspedal. Die Betrüger verwenden dabei den Namen von BYD.
Das Unternehmen betont, dass offizielle Rückrufe kostenlos sind. Sie erfordern weder Zahlungen noch die Herausgabe sensibler Finanzdaten. Die Warnung richtet sich gegen Schreiben, die einen angeblichen Fahrzeugmangel als Vorwand für solche Forderungen nutzen.
Piper Sandler senkt das Kursziel
Piper Sandler senkte am Mittwoch das Kursziel für BYD von HK$95 auf HK$74 und bestätigte die neutrale Einstufung. Medienberichten zufolge stand die Analystenaktion im Zusammenhang mit der Kursschwäche an diesem Tag.
Die Quartalszahlen hatten die Aktie zuvor belastet, weil der Gewinn die Analystenerwartungen verfehlte. Reuters berichtete für das dritte Quartal 2026 einen den Aktionären zurechenbaren Nettogewinn von RMB 10,02 Milliarden. Er stieg gegenüber dem Vorjahr um 28,1%.
Modellstart und stärkerer Oktoberabsatz
Am Donnerstag brachte BYD die zweite Generation des Seal 07 auf den Markt. Das Modell wird sowohl batterieelektrisch als auch als DM-i-Plug-in-Hybrid angeboten. Medienberichten zufolge stehen fünf Ausstattungsvarianten zur Auswahl.
Die regulären Preise liegen zwischen CNY 139.900 und CNY 172.900. Bei Inzahlungnahme werden Aktionspreise zwischen CNY 135.900 und CNY 168.900 genannt.
Für Oktober meldete BYD am 2. November einen Absatz von rund 490.000 Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Das entsprach einem Zuwachs von 11% gegenüber dem Vorjahr und dem bislang höchsten Monatsabsatz des Unternehmens in diesem Jahr.
Reuters zufolge stützten die Auslandsmärkte das Wachstum, während die heimische Nachfrage schwach blieb und intensiver Preiswettbewerb herrschte.
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