BYD Aktie: God’s Eye mit 190 Millionen Kilometer täglich
BYD präsentiert am 28. Mai eine umfassende Software-Strategie für autonomes Fahren und treibt die globale Expansion voran.

- Vorstellung der Software-Strategie am 28. Mai
- Tägliche Sammlung von 190 Millionen Kilometern Fahrdaten
- Verhandlungen über Einstieg in die Formel 1
- Neue Elektro-Limousine mit 1.000 Kilometern Reichweite
Auf dem Papier baut BYD vor allem günstige Elektroautos. In der Realität plant der chinesische Konzern gerade den nächsten großen Sprung. Am 28. Mai präsentiert das Management eine weitreichende Software-Strategie. Das Ziel: Die Dominanz bei Batterien soll sich bald beim autonomen Fahren wiederholen.
Datenmassen trainieren Algorithmen
BYD rückt sein intelligentes Fahrsystem „God’s Eye“ in den Mittelpunkt. Fast drei Millionen Fahrzeuge des Herstellers fahren bereits mit Assistenzsystemen. Die Ausbeute ist enorm. Täglich sammelt diese Flotte über 190 Millionen Kilometer an Fahrdaten. Dieser gewaltige Datenpool fließt direkt in Cloud-Simulationen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?
Die Entwickler aktualisieren die Fahralgorithmen dadurch alle drei Tage. Aktuell läuft das System in mehreren Ausbaustufen. Die Premium-Version bleibt dabei der Luxusmarke Yangwang vorbehalten.
Formel 1 und eigene Frachter
Parallel dazu treibt der Konzern seine internationale Expansion aggressiv voran. Aktuell verhandelt Vize-Chefin Stella Li über einen Einstieg in die Formel 1. Ein erstes Treffen mit dem ehemaligen Red-Bull-Teamchef Christian Horner fand bereits statt. Damit würde der Autobauer seine globale Markenbekanntheit massiv steigern.
Abseits der Rennstrecke sichert BYD seine Lieferketten ab. Der Konzern nutzt zunehmend eigene Frachtschiffe für den Export. Die „BYD Shenzhen“ lieferte kürzlich knapp 1.800 Fahrzeuge nach Mexiko. So umgeht das Management geopolitische Risiken und drohende Zölle.
Neue Reichweiten-Rekorde
Auch bei der Hardware legt BYD nach. Erste Bilder zeigen die neue Elektro-Limousine „Great Han“. Das Flaggschiff soll eine Reichweite von rund 1.000 Kilometern bieten. Eine Schnellladung dauert angeblich nur fünf Minuten.
Bestehende Modelle könnten ebenfalls ein Upgrade erhalten. Unabhängige Tests von Battery X Metals zeigen vielversprechende Ergebnisse. Ingenieure kalibrierten die Batteriezellen neu und erhöhten die Reichweite von Volumenmodellen wie dem Seal um bis zu 84 Kilometer.
An der Börse verpufft diese operative Stärke. Die Aktie verlor auf Jahressicht massiv an Wert. Am gestrigen Freitag schloss das Papier bei 91,60 Hongkong-Dollar. Ein harter Rückschlag. Damit testet der Kurs eine wichtige Unterstützungsmarke bei 90 Dollar.
Analysten bleiben vorerst vorsichtig. Macquarie bestätigt die neutrale Einstufung und sieht das Kursziel bei 91 Dollar. Die Experten verweisen auf den harten Preiskampf in China. Hält die charttechnische Unterstützung bei 90 Dollar nicht, drohen kurzfristig weitere Abverkäufe in Richtung der bisherigen Jahrestiefs.
BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 23. Mai liefert die Antwort:
Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




