BYD Aktie: Konsolidierungsphase läuft
Der chinesische E-Auto-Hersteller BYD verzeichnet im Januar 2026 einen deutlichen globalen Absatzrückgang, vor allem im Heimatmarkt. In Europa, insbesondere in Deutschland, wächst das Unternehmen jedoch überproportional stark.

- Globaler Absatz fällt im Januar um 30 Prozent
- Neue Kaufsteuer in China dämpft die Nachfrage
- Deutschland verzeichnet zehnfache Neuzulassungen
- Produktionsstart in Ungarn für Q2 2026 geplant
Der chinesische Elektroauto-Marktführer BYD verzeichnet einen holprigen Start ins Jahr 2026. Während die globalen Verkaufszahlen im Januar deutlich zurückgingen und der heimische Markt unter neuen steuerlichen Rahmenbedingungen leidet, zeigen sich in Europa überraschende Lichtblicke. Doch können die massiven Zuwächse in Deutschland die Flaute im Heimatmarkt kompensieren?
Die nackten Zahlen sprechen zunächst eine deutliche Sprache: Mit 210.051 verkauften Einheiten lagen die weltweiten Absätze im Januar rund 30 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum starken Jahresendspurt im Dezember 2025, als noch über 420.000 Fahrzeuge ausgeliefert wurden, hat sich das Volumen damit halbiert. Ein wesentlicher Grund für die Kaufzurückhaltung dürfte die wiedereingeführte fünfprozentige Kaufsteuer auf New Energy Vehicles (NEVs) in China sein, die seit dem 1. Januar 2026 gilt und die Nachfrage dämpft.
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Auch die Exporte, im letzten Jahr noch ein verlässlicher Wachstumsmotor, konnten sich dem Abwärtstrend nicht entziehen und blieben mit gut 100.000 Einheiten hinter den Dezember-Werten zurück. Während BYD mit diesem Gegenwind kämpft, zeigt sich der US-Konkurrent Tesla robuster: Dessen Großhandelsvolumen in China stieg im Januar gegen den Trend um über 9 Prozent auf rund 69.000 Fahrzeuge.
Lichtblick Europa
Trotz der Schwäche im Heimatmarkt gewinnt der Konzern in Europa weiter massiv an Boden. In Deutschland verzehnfachten sich die Neuzulassungen im Januar im Jahresvergleich – wenngleich von einem niedrigen Ausgangsniveau kommend. Diese Dynamik übertrifft den allgemeinen Markttrend deutlich. Um dieses Wachstum abzusichern, treibt das Unternehmen den Ausbau der Ladeinfrastruktur voran und plant die Installation von 3.000 Schnellladestationen in Europa bis Ende des Jahres.
Für Anleger richtet sich der Fokus nun auf das zweite Quartal 2026. Dann soll die erste europäische PKW-Fabrik in Ungarn den operativen Betrieb aufnehmen. Ein erfolgreicher Produktionsstart in diesem Werk ist entscheidend für die globale Strategie des Konzerns, um die Abhängigkeit vom volatilen chinesischen Markt zu verringern und die Lieferketten in der EU zu verkürzen.
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