BYD Aktie: Schwaches Quartal

Der chinesische Elektroautohersteller BYD verzeichnete im Februar einen deutlichen Absatzrückgang im Heimatmarkt, konnte jedoch in Großbritannien ein starkes Wachstum erzielen. Die Branche leidet unter den Auswirkungen des chinesischen Neujahrsfestes.

Die Kernpunkte:
  • Starker Absatzrückgang in China im Februar
  • Deutliches Verkaufsplus in Großbritannien
  • Tesla verliert in mehreren europäischen Märkten
  • BYD Tech Day mit neuen Produktankündigungen

Der chinesische Elektroautobauer BYD lieferte im Februar 190.190 Elektrofahrzeuge aus – ein Rückgang von 41,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch im Monatsvergleich ging es um 9,5 Prozent nach unten. Die Feiertage zum chinesischen Neujahr bremsten sowohl die Produktion als auch die Nachfrage deutlich aus.

Das Unternehmen steht damit nicht allein da. Auch die Wettbewerber XPeng, Nio, Xiaomi und Li Auto verzeichneten im Februar spürbar schwächere Verkaufszahlen. Das traditionelle Neujahrsfest sorgt in China regelmäßig für einen Einbruch der Geschäftsaktivitäten.

Lichtblick in Europa

Während der Heimatmarkt schwächelt, gibt es positive Signale aus Europa. In Großbritannien steigerte BYD seine Verkäufe im Februar um 40,9 Prozent auf 968 Einheiten. Zwar bewegt sich der Autobauer damit noch auf niedrigem Niveau, doch die Wachstumsrichtung stimmt.

Hauptkonkurrent Tesla kämpft dagegen mit massiven Problemen auf der Insel. Die Amerikaner verkauften nur 2.208 Fahrzeuge – ein Minus von 45,2 Prozent. Die alternde Modellpalette von Tesla kann dem zunehmenden Wettbewerbsdruck chinesischer Marken wie BYD und des SAIC-Konzerns nicht mehr standhalten. Auch in Italien, Dänemark und Schweden brachen die Tesla-Absätze ein.

Tech Day rückt näher

Die Anleger richten ihren Blick bereits nach vorn. Heute, am 5. März, präsentiert BYD auf seinem „Tech Day“ neue Produkte. Die Erwartungen sind hoch, könnte der weltweit größte Elektrofahrzeughersteller doch wichtige Impulse für das laufende Jahr setzen.

Der britische Gesamtmarkt für Elektroautos zeigt sich robust. Im Februar entschied sich jeder vierte Autokäufer für ein batterieelektrisches Fahrzeug. Rund ein Drittel aller Neuzulassungen hatte einen Stecker. Die steigenden Preise für fossile Brennstoffe dürften diesen Trend weiter beschleunigen.

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