BYD Aktie: Ungewohnt still!

Der chinesische E-Auto-Hersteller BYD verzeichnet erstmals seit drei Jahren einen Quartalsgewinnrückgang von fast 30%, was zu einem Aktientief führte.

Die Kernpunkte:
  • Nettogewinn brach um 30% auf 6,36 Mrd. Yuan ein
  • Aktie fiel auf Sechsmonatstief mit 6% Verlust
  • Inlandsverkäufe sanken dritten Monat in Folge
  • Betriebskapitaldefizit auf 122,7 Mrd. Yuan gestiegen

Der chinesische Elektroauto-Riese durchlebt seine schwächste Phase seit Jahren. Die Aktie sackte am Freitag um über 6 Prozent ab und markierte ein neues Sechsmonatstief. Der Grund: Zum ersten Mal seit über drei Jahren verzeichnete das Unternehmen einen Quartalsgewinnrückgang.

Der Nettogewinn brach im zweiten Quartal um fast 30 Prozent auf 6,36 Milliarden Yuan ein – trotz steigender Umsätze von 200,9 Milliarden Yuan. Eine bittere Pille für Investoren, die auf kontinuierliches Wachstum gesetzt hatten.

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Heimatmarkt macht Probleme

Die Schwierigkeiten zeigen sich besonders deutlich im chinesischen Kernmarkt. Im Juli verkaufte der Konzern lediglich 344.000 Fahrzeuge – ein mageres Plus von nur 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits den dritten Monat in Folge sanken die Inlandsverkäufe, erstmals seit 17 Monaten ging sogar die Produktion zurück.

Das ambitionierte Jahresziel von 5,5 Millionen verkauften Fahrzeugen rückt damit in weite Ferne. Nach den ersten sieben Monaten stehen erst 2,5 Millionen Einheiten zu Buche.

Preiskampf zehrt an den Margen

Besonders schmerzhaft: Die aggressiven Preissenkungen, mit denen der Hersteller seine Marktposition verteidigen wollte, erweisen sich als zweischneidiges Schwert. Zwar konnte die Expansion nach Europa und Südostasien die heimischen Schwächen teilweise kompensieren, doch die Margen leiden erheblich.

Das Betriebskapitaldefizit weitete sich bis Juni auf 122,7 Milliarden Yuan aus, während die Verschuldungsquote auf 71,1 Prozent kletterte. Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut bringt es auf den Punkt: „Die chinesischen Wettbewerber sind stärker geworden.“

Regierung bremst Rabattschlacht

Verschärft wird die Lage durch staatliche Eingriffe. Die chinesische Regierung drängt darauf, die ruinöse Preisschlacht in der E-Auto-Branche zu beenden – eine Entwicklung, die gerade BYD als Preisagressor unter Druck setzt.

Die Börse zeigt sich entsprechend pessimistisch gestimmt: Nach monatelangem Abwärtstrend scheint das Vertrauen der Anleger nachhaltig erschüttert.

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