BYD Aktie: Verkaufszahlen schockieren
Der chinesische Elektroauto-Hersteller BYD verzeichnet einen massiven Absatzeinbruch in China, während die Auslieferungen in Europa stark steigen. Der Fokus liegt nun auf einer Technologie-Präsentation am 5. März.

- Weltweite Auslieferungen im Januar um 30% eingebrochen
- Neuzulassungen in Europa explodieren um 165 Prozent
- Unternehmen startet aggressive Rabattkampagne in China
- Technologie-Offensive am 5. März als möglicher Wendepunkt
Der chinesische Elektroauto-Marktführer kämpft mit einem massiven Absatzeinbruch im Heimatmarkt, während die Aktie nahe dem 52-Wochen-Tief notiert. Trotz beachtlicher Erfolge in Europa wächst der Druck durch die Konkurrenz immens. Kann die angekündigte Technologie-Offensive am 5. März das Ruder herumreißen?
Der Jahresstart 2026 verlief für BYD enttäuschend. Die weltweiten Auslieferungen brachen im Januar um 30 Prozent auf rund 205.500 Fahrzeuge ein. Besonders drastisch zeigt sich die Schwäche bei den rein batterieelektrischen PKW, deren Absatz auf den tiefsten Stand seit Februar 2024 fiel. Verantwortlich für diesen Rückgang sind die schwächelnde Inlandsnachfrage in China sowie der zunehmende Wettbewerb durch Rivalen wie Geely, Xiaomi und Leapmotor, die den Marktanteil von BYD im vergangenen Jahr spürbar drückten.
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Aggressive Rabattschlacht
Das Unternehmen reagiert mit einer harten Preispolitik auf die veränderten Marktbedingungen. Seit dem 25. Februar läuft eine neue Kampagne, die Käufern ausgewählter Modelle eine Null-Prozent-Finanzierung über drei Jahre bietet. Alternativ stehen Kredite mit Laufzeiten bis zu sieben Jahren zur Verfügung. Damit folgt BYD dem Beispiel von Tesla und anderen Herstellern, die den Preiskampf in China weiter anheizen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Lagerbestände abzubauen und Marktanteile zurückzuerobern.
Lichtblick in Europa
Während das Kerngeschäft in China stottert, verzeichnet BYD in Europa beeindruckende Zuwächse. Im Januar explodierten die Neuzulassungen in der Region um 165 Prozent auf über 18.200 Fahrzeuge. Mit diesem Ergebnis überholte der Konzern im europäischen Markt sogar den US-Konkurrenten Tesla, dessen Zahlen zeitgleich rückläufig waren.
Die globale Strategie gewinnt damit an Gewicht: Das Auslandsgeschäft machte im Januar fast die Hälfte aller Auslieferungen aus. Um diese Position zu festigen, plant BYD Berichten zufolge die Übernahme eines bestehenden Automobilwerks in Mexiko. Dies würde eine schnelle lokale Produktion für den amerikanischen Markt ermöglichen und langwierige Genehmigungsverfahren für Neubauten umgehen.
Hoffnungsträger Tech-Day
Anleger richten ihren Fokus nun auf den 5. März. An diesem Tag will BYD neue Technologien präsentieren, die als potenzieller Katalysator für den Aktienkurs dienen könnten. Erwartet werden Ladesäulen der nächsten Generation mit bis zu 1.500 kW Leistung, die theoretisch in fünf Minuten Reichweite für 400 Kilometer nachladen können. Auch Updates für das Fahrerassistenzsystem stehen auf der Agenda.
Die Situation bleibt jedoch angespannt. Die Kombination aus technologischem Fortschritt und Exporterfolgen muss den Einbruch im chinesischen Kerngeschäft kompensieren. Die aggressiven Rabatte werden zudem voraussichtlich die Margen belasten. Die Präsentation am kommenden Donnerstag fungiert daher als entscheidender Test, ob das Unternehmen das Vertrauen der Märkte kurzfristig zurückgewinnen kann.
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