BYD: Blade Battery 2.0 lädt in neun Minuten

BYD präsentiert superschnelle Ladezeiten und plant tausende neue Stationen. Die Aktie reagiert mit Kursgewinnen auf die Expansionspläne.

Die Kernpunkte:
  • Zweite Blade-Batterie-Generation vorgestellt
  • Ladung in unter zehn Minuten möglich
  • 20.000 Schnellladestationen bis Jahresende geplant
  • Aktienkurs legt nach Ankündigungen zu

BYD demonstriert auf der Beijing Auto Show technologische Stärke. Auf dem chinesischen Heimatmarkt sind die durchschnittlichen Fahrzeugpreise in den vergangenen zwei Jahren um ein Fünftel eingebrochen. Der Elektroautobauer kontert diesen Margendruck nun mit neuen Extremen bei Ladezeiten und Fahrzeugleistung.

Kürzere Ladezeiten, größeres Netz

Im Zentrum des Messeauftritts steht die zweite Generation der hauseigenen Blade-Batterie. Der neue Akku bietet eine leicht erhöhte Energiedichte und bewältigt einen vollständigen Ladevorgang in rund neun Minuten. Selbst bei extremen Minusgraden von bis zu 30 Grad Celsius soll die hohe Ladegeschwindigkeit erhalten bleiben.

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Die zugrundeliegende Flash-Charging-Technologie nutzt ein 1.500-Kilowatt-System. Damit füllt sich der Akku in weniger als zehn Minuten fast vollständig auf.

Parallel dazu forciert der Konzern den Ausbau seiner Infrastruktur. Bis Ende 2026 plant BYD landesweit rund 20.000 Schnellladestationen. Im kommenden Jahr sollen 6.000 weitere Standorte im Ausland folgen.

Supersportwagen und Bestellrekorde

Bei den Fahrzeugen rücken die Premium-Submarken in den Fokus. Der Denza Z feierte als vollelektrisches Cabriolet seine Weltpremiere. Mit über 1.000 PS beschleunigt der Viersitzer in unter zwei Sekunden auf Landstraßentempo.

Auch das seriennahe Modell Yangwang U9 Xtreme zielt auf das Hochleistungssegment ab. Der Sportwagen erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 500 Kilometern pro Stunde. Deutlich massentauglicher präsentiert sich das neue SUV-Flaggschiff Datang. Innerhalb der ersten 24 Stunden nach Vorverkaufsstart registrierte das Unternehmen hierfür mehr als 30.000 Bestellungen.

Exportziele stützen den Aktienkurs

Die technologische Offensive an der Heimatfront flankiert BYD mit aggressiven internationalen Wachstumsplänen. Für das Gesamtjahr peilt das Management den Export von 1,5 Millionen Fahrzeugen an. Allein im ersten Quartal verschiffte der Autobauer 320.000 Einheiten in zahlreiche Auslandsmärkte. Diese Expansion zeigt sich auch in Europa, wo die Marke kontinuierlich Marktanteile gewinnt.

Aktionäre honorierten die Ankündigungen aus Peking. An der Hongkonger Börse legte das Papier am Montag um fast fünf Prozent zu und schloss bei 106 Hongkong-Dollar.

Der nächste Impuls für die Aktie steht bereits unmittelbar bevor. In den kommenden Tagen veröffentlicht BYD die detaillierten Finanzkennzahlen für das erste Quartal. Dann wird sichtbar, wie stark der chinesische Preiskampf die Gewinnmargen des Konzerns tatsächlich belastet hat.

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