BYD: Findet der Batteriehersteller den Weg aus der Talsohle?

Der chinesische Batteriehersteller BYD rückt wieder stärker in den Fokus des Marktes. Was insgesamt mit zwei neuen Nachrichten zu tun haben dürfte.

So engagiert sich das Unternehmen zusammen mit seinem Partner Daimler weiter beim chinesischen Elektroauto-Joint Venture Denza. Gemeinsam hat man nochmals rund 62 Millionen Dollar eingeschossen, um die Entwicklung von Elektrofahrzeugen voranzutreiben.

Wichtiges Batteriegeschäft

Darüber hinaus tritt das Unternehmen auf derzeitigen Branchenmessen mit einer Portfolio-Erweiterung seines Lithium-Speichersystems Battery-Box auf. Das hat zwar auf den ersten Blick nichts mit E-Mobilität zu tun, ist aber wichtiges Brot-und-Butter-Geschäft. Die Batteriebox kann nach Aussagen von BYD vielfältig eingesetzt werden, unter anderem als Notstromlösung oder beispielsweise in Kombination mit entsprechenden Wechselrichtern als Batteriespeicher.

Schafft BYD den Ausbruch?

Es dürfte spannend werden, ob diese positive Nachrichtenlage ausreicht, um die Aktie aus ihrem Tal herauszuführen. In den vergangenen Monaten war die Aktie nach einer rasanten Rallye im vergangenen Herbst deutlich wieder zurückgekommen. Mittlerweile scheint man im Bereich von 5,40-6,00 Euro einen Boden gefunden zu haben. Die erste echte Herausforderung wartet dabei schon bei knapp 6 Euro, wo aktuell die 50-Tage-Linie verläuft. Sollte die Aktie von BYD hier den Ausbruch schaffen, wären auch kurzfristig sicherlich 7 Euro drin.

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