Cameco Aktie: Auf Erholungskurs!
Cameco erzielt solide Jahreszahlen, während ein vielversprechendes Joint Venture für Laseranreicherung vom Markt noch kaum bewertet wird. Analysten bleiben optimistisch.

- Robuster Uranpreis treibt EBITDA auf 1,9 Milliarden Dollar
- Joint Venture sichert US-Fördermittel für Laseranreicherung
- Analysten sehen hohes Gewinnwachstum für 2027
- Hauptversammlung im Mai erwartet neue Details
Geopolitische Schocks wie der Kriegsausbruch im Iran haben den Uranmarkt im ersten Quartal 2026 kräftig durchgeschüttelt. Während Anleger Risiken abbauen und die Cameco-Papiere in einer engen Spanne handeln, entwickelt sich im Hintergrund ein massives Laseranreicherungs-Projekt. Der Markt scheint diesen potenziellen Milliarden-Katalysator aktuell völlig auszublenden.
Solide Zahlen treffen auf festen Uranpreis
Der physische Uranmarkt zeigt sich im April erstaunlich robust. Schon geringe Nachfragemengen reichten zuletzt aus, um den Spotpreis auf über 84 US-Dollar pro Pfund klettern zu lassen. Diese fundamentale Stärke spiegelt sich in den jüngsten Jahreszahlen des kanadischen Uranproduzenten wider. Dank eines verbesserten Preisumfelds und starker Beiträge der Westinghouse-Sparte stieg das bereinigte EBITDA im Jahr 2025 auf 1,9 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz kletterte um elf Prozent auf 3,5 Milliarden US-Dollar, wobei sich die Nettomarge deutlich auf knapp 17 Prozent verbesserte.
Das unentdeckte Potenzial in Kentucky
Abseits des klassischen Minengeschäfts baut das Unternehmen an einem zweiten Standbein. Über das Joint Venture Global Laser Enrichment (GLE) hält Cameco einen Anteil von 49 Prozent an einer vielversprechenden Laseranreicherungstechnologie. Im Januar 2026 sicherte sich das Projekt sogar US-Fördermittel. Bis 2030 soll in Kentucky eine kommerzielle Anlage für 1,76 Milliarden US-Dollar entstehen. Bislang messen Investoren diesem Projekt, das 240 neue Arbeitsplätze in der Region McCracken County schaffen soll, kaum einen eigenständigen Wert bei.
Hohe Bewertung, hohes Wachstum
Die Wall Street blickt derweil optimistisch auf die weitere Entwicklung. Von 17 Analysten raten aktuell elf zum starken Kauf der Papiere. Zu den bemerkenswerten Einschätzungen gehören:
- UBS: Kurszielanhebung auf 111,44 US-Dollar (Rating: Halten)
- Canaccord Genuity: Kursziel bei 133,00 US-Dollar
Zwar erscheint die Bewertung mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 97 auf den ersten Blick ambitioniert. Allerdings prognostizieren Experten für 2027 ein Gewinnwachstum je Aktie von fast 64 Prozent. Die strukturelle Nachfrage durch den Ausbau der Kernkraft, insbesondere getrieben durch den Energiehunger neuer Rechenzentren, stützt diese Wachstumsthese.
Die nächsten konkreten Impulse folgen auf der anstehenden Hauptversammlung am 7. Mai 2026. Dort wird das Management weitere Details zur Umsetzung der für 2026 angepeilten Liefermengen von bis zu 32 Millionen Pfund Uran präsentieren.
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