Cameco Aktie: Ermutigende Umsatzsignale

Cameco erzielt als eines der wenigen Uranunternehmen Gewinne und übertrifft die Quartalsprognosen deutlich. Analysten bleiben trotz Kursrückgang optimistisch.

Die Kernpunkte:
  • Quartalsgewinn übertrifft Analystenerwartungen deutlich
  • Laut Prognose Verdopplung des Gewinns bis 2027 möglich
  • Aktienkurs unter Druck durch sektorweiten Gewinnmitnahme
  • Mehrheit der Analysten empfiehlt Kauf der Aktie

Während viele Uranunternehmen weiter rote Zahlen schreiben, gehört Cameco zu den wenigen, die tatsächlich Gewinne ausweisen. Diese Seltenheit zieht Analysten an — auch wenn der Kurs zuletzt unter Druck geraten ist.

Solide Zahlen, klares Alleinstellungsmerkmal

Von knapp einem Dutzend kernkraftfokussierter Unternehmen erwirtschaften derzeit nur zwei positive GAAP-Gewinne und einen freien Cashflow: Cameco und Centrus Energy. Cameco stützt sich dabei auf das Urangeschäft sowie eine 49-Prozent-Beteiligung an Global Laser Enrichment in den USA — einem Unternehmen für Urananreicherungstechnologie.

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Die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr unterstreichen die operative Stärke. Im vierten Quartal erzielte Cameco einen Gewinn je Aktie von 0,36 US-Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 0,29 US-Dollar deutlich. Der Quartalsumsatz lag mit 874,6 Millionen US-Dollar ebenfalls klar über den prognostizierten 782,1 Millionen. Über das Gesamtjahr stieg der Umsatz um 11 Prozent, getragen von höheren Uranpreisen. Besonders stark entwickelte sich die Fuel-Services-Sparte mit einem Umsatzplus von 22 Prozent.

Wachstumspfad bis 2027

Laut Prognosen von S&P Global Market Intelligence könnte Cameco seinen GAAP-Gewinn je Aktie bis 2027 auf 1,89 US-Dollar nahezu verdoppeln — ausgehend von 1,35 kanadischen Dollar im Geschäftsjahr 2025.

Auf einer Konferenz von Raymond James Anfang März verwies das Management auf eine sich verschärfende Angebots-Nachfrage-Lücke: Bis 2045 bleiben demnach 3,1 Milliarden Pfund Uranbedarf unvertraglich. Zusätzlich investiert Cameco strategisch in Westinghouse, wo neue Reaktorprojekte je Reaktor zwischen 400 und 600 Millionen US-Dollar EBITDA beisteuern könnten.

Einen leichten Dämpfer liefert die Lieferguidance für 2026: Cameco plant Uranlieferungen von 29 bis 32 Millionen Pfund — etwas weniger als die 33 Millionen Pfund des Vorjahres. Das belastet die Stimmung unter Investoren.

Kursrückgang ohne unternehmensspezifischen Auslöser

Am Donnerstag verlor die Aktie 4,1 Prozent und notierte zuletzt bei rund 104,60 US-Dollar. Der Rückgang spiegelt keinen Einbruch bei Cameco selbst wider, sondern folgt einem sektorweiten Gewinnmitnahmedruck nach dem Rückzug des Uranspotpreises von seinen Jahreshochs.

Die Analystengemeinde bleibt konstruktiv: 13 von 15 Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf. Die Canadian Imperial Bank of Commerce hob ihr Kursziel Anfang März auf 202 US-Dollar an, GLJ Research bestätigte ein Kaufrating mit Ziel 171,20 US-Dollar, und Sanford C. Bernstein stuft den Titel mit „Outperform“ und einem Ziel von 147 US-Dollar ein.

Am 2. April veröffentlicht Cameco den Proxy-Bericht für die Hauptversammlung am 7. Mai 2026 — dort dürfte das Management die Lieferstrategie für 2026 und die mittelfristige Marktpositionierung konkretisieren.

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