Canamera: Bohrprogramm in São Sepé gestartet

Canamera Energy Metals beginnt Bohrungen in Brasilien und profitiert von Milliardendeals sowie staatlichen Förderprogrammen für Seltene Erden.

Die Kernpunkte:
  • Neues Bohrprogramm in São Sepé gestartet
  • Fokus auf Dysprosium und Terbium
  • Historische Daten aus Turvolândia vielversprechend
  • Branche profitiert von Milliardeninvestitionen

Die globale Jagd nach Seltenen Erden erreicht Brasilien. Während milliardenschwere Deals den Sektor beflügeln, startet Canamera Energy Metals ein neues Bohrprogramm. Die Projekte in São Sepé und Turvolândia rücken damit stärker in den Blickpunkt.

Bohrbeginn in São Sepé

Im Bundesstaat Rio Grande do Sul hat das Unternehmen ein Schneckenbohrprogramm auf seinem Projekt São Sepé gestartet. Drei Zielgebiete – Sara, Erica und Maya – stehen im Fokus. Dort hatten Oberflächenproben erhöhte Konzentrationen an gesamten Seltenerdoxiden (TREO) und magnetischen Seltenerdoxiden (MREO) gezeigt.

Besonders auffällig: die erhöhten Werte von Dysprosium und Terbium. Diese Elemente sind essenziell für Hochleistungs-Permanentmagnete. Die Nachfrage nach solchen Magneten steigt mit dem Ausbau der Elektromobilität und der Windenergie rasant.

Vielversprechende Daten aus Turvolândia

Parallel wertet das Unternehmen historische Bohrkerne des Projekts Turvolândia in Minas Gerais aus. Eine frühere Bohrung hatte über 13 Meter ab Oberfläche einen Gehalt von 3255 ppm TREO geliefert. Das unterstreicht das geologische Potenzial der Lagerstätte.

Milliardendeals und Staatshilfen

Canamera profitiert von einer günstigen Branchenkonjunktur. Die geplante Übernahme von Serra Verde durch USA Rare Earth für rund 2,8 Milliarden Dollar macht Brasilien zum Hotspot für Seltene Erden. Hinzu kommt: Meteoric Resources sicherte sich 40 Millionen australische Dollar für sein Caldeira-Projekt.

Gleichzeitig treiben Regierungen die Diversifizierung der Lieferketten voran. Einem Bericht zufolge bereiten die USA eine „Project Vault“-Strategie vor – mit Milliardenkrediten und privatem Kapital zum Aufbau strategischer Reserven. Das US-Energieministerium bewilligte zudem 67 Millionen Dollar für die Verarbeitung von Seltenen Erden aus Bauxitrückständen.

Marktlage

Die Aktie von Canamera Energy Metals schloss am Freitag bei 0,21 Euro, ein Tagesplus von 7,22 Prozent. Auf Monatssicht gab der Kurs jedoch um 23,53 Prozent nach. Der 50-Tage-Durchschnitt von 0,24 Euro wird klar unterschritten, der RSI liegt bei 42,4 Punkten – neutralem Terrain.

Die 52-Wochen-Spanne reicht von 0,17 Euro (Tief im Juni) bis 0,85 Euro (Hoch im Januar). Der aktuelle Kurs bedeutet einen Abschlag von über 75 Prozent zum Hoch. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität beträgt 63 Prozent.

Das neue Bohrprogramm und die positive Branchendynamik könnten dem Kurs neue Impulse verleihen. Entscheidend sind die Ergebnisse der laufenden Exploration. Sollten sie an die historischen Daten anknüpfen, wäre eine Trendwende nicht ausgeschlossen – trotz der jüngsten Schwäche.

Anzeige

Stand heute, 26. Oktober: Canamera Energy Metals – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in Canamera Energy Metals investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 26. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

Canamera Energy Metals: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Diskussion zu Canamera Energy Metals