Canamera: Dysprosium und Terbium in São Sepé gefunden
Canamera testet Seltene Erden in Brasilien, während das Land neue Fördergesetze verabschiedet. Die Aktie zeigt hohe Volatilität.

- Brasilien verabschiedet neues Rohstoffgesetz
- Bohrungen auf São-Sepé-Projekt laufen
- Fokus auf schwere Seltene Erden
- Aktie nahe 52-Wochen-Tief
In Brasilien formiert sich ein neuer rechtlicher Rahmen für den Abbau kritischer Mineralien. Genau in diese politische Umbruchphase fällt das aktuelle Bohrprogramm von Canamera Energy Metals. Das kanadische Unternehmen sucht auf dem São-Sepé-Projekt nach Seltenen Erden und hofft auf ein vorteilhaftes Investitionsklima.
Milliarden-Förderung trifft auf Veto-Risiko
Die brasilianische Abgeordnetenkammer hat Anfang Mai ein weitreichendes Gesetz verabschiedet. Eine deutliche Mehrheit stimmte für die neue nationale Politik für kritische und strategische Mineralien. Das Paket umfasst unter anderem einen Garantiefonds im Volumen von zwei Milliarden Reais.
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Hinzu kommen steuerliche Anreize für die heimische Verarbeitung. Zwischen 2030 und 2034 steht ein Fördertopf von umgerechnet rund einer Milliarde US-Dollar bereit. Unternehmen winken Steuergutschriften von 20 Prozent auf förderfähige Ausgaben, was die Wirtschaftlichkeit lokaler Projekte massiv verändern könnte.
Das Regelwerk muss allerdings noch den Senat passieren. Juristen verweisen auf einen neu geschaffenen Ausschuss, der künftig ausländische Übernahmen im Rohstoffsektor blockieren kann. Analysten rechnen nicht damit, dass das Gesetz noch im laufenden Jahr in Kraft tritt. Die regulatorische Unsicherheit bleibt vorerst bestehen.
Fokus auf schwere Seltene Erden
Operativ konzentriert sich Canamera derweil auf drei Zielzonen des São-Sepé-Projekts. Erste oberflächennahe Proben lieferten anomale Werte für magnetische Seltene Erden. Das Management hebt besonders die Funde von Dysprosium und Terbium hervor. Diese schweren Seltenen Erden sind für die Rüstungs- und Elektronikindustrie unverzichtbar.
Geologisch handelt es sich um eine sogenannte ionische Tonlagerstätte. Diese Formationen sind in der Industrie begehrt. Sie lassen sich im Vergleich zu Hartgestein deutlich einfacher und kostengünstiger verarbeiten. Canamera hält eine Option, das Projekt vollständig von iFind Mining zu übernehmen.
Volatile Aktie vor nächsten Daten
Das Explorationsbudget ist vorerst gesichert. Seit Januar sammelte das Unternehmen frisches Kapital in Höhe von zehn Millionen US-Dollar ein. Damit finanziert Canamera parallel weitere Projekte in Nord- und Südamerika. Auf dem Schryburt-Lake-Grundstück in Ontario ist ein erstes Bohrprogramm geplant.
An der Börse spiegelt sich das frühe Explorationsstadium in massiven Kursschwankungen wider. Die Aktie schloss gestern bei 0,22 Euro und notiert damit nahe an ihrem 52-Wochen-Tief. Die annualisierte Volatilität liegt bei extremen 106 Prozent. Das Papier reagiert hochsensibel auf jeden operativen Fortschritt.
Im Juni stehen die nächsten Meilensteine an. Dann erwartet Canamera die Laborergebnisse des laufenden Bohrprogramms in Brasilien. Diese Daten werden entscheiden, ob sich die oberflächlichen Funde zu einer klar definierten Lagerstätte ausweiten lassen.
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