Canopy Growth Aktie: 4,17% Minus trotz Schedule-III-Reklassifizierung

Trotz Neubewertung medizinischen Cannabis durch die US-Regierung fällt die Canopy Growth Aktie. Gewinnmitnahmen und Branchenwettbewerb belasten den Kurs.

Die Kernpunkte:
  • US-Justizministerium stuft Cannabis herab
  • Canopy Growth Aktie verliert über vier Prozent
  • Neue Billigmarke "Deelish" eingeführt
  • Branchenwettbewerb und Kartellklage belasten

Die US-Regierung lockert die Zügel für medizinisches Cannabis. Die Börse reagiert mit fallenden Kursen. Bei Canopy Growth klaffen politische Fortschritte und Marktrealität aktuell weit auseinander. Ein klassischer Fall von Gewinnmitnahmen nach einer langen Phase der Spekulation.

Historischer Schritt in Washington

Das US-Justizministerium hat Fakten geschaffen. Am 23. April ordnete die Behörde gemeinsam mit der DEA eine Neubewertung an. Medizinische Cannabisprodukte mit staatlicher Lizenz fallen künftig in die weniger strenge Kategorie III. Die Regierung reduziert damit die bundesstaatlichen Restriktionen für die Branche massiv.

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Canopy Growth profitierte davon nicht. An der Nasdaq verlor die Aktie am Dienstag gut vier Prozent. Der Kurs schloss bei 1,15 US-Dollar. Auch an der kanadischen Heimatbörse gab das Papier spürbar nach. Investoren hatten diesen Schritt lange erwartet und trennten sich nun von ihren Anteilen.

Preisdruck und neue Marken

Parallel dazu passt Canopy Growth sein Sortiment an. Der Konzern führt die neue Marke „Deelish“ ein. Das Ziel: Marktanteile im unteren Preissegment. Die Produkte bieten einen hohen THC-Gehalt zu günstigen Preisen. Das Management reagiert damit auf den harten Wettbewerb in Nordamerika.

Andere Unternehmen zeigen derweil, was operativ möglich ist. Glass House Brands meldete für das erste Quartal einen vorläufigen Umsatz von 40 Millionen US-Dollar. Solche Zahlen setzen etablierte Player wie Canopy Growth unter Zugzwang.

Wie hart der Markt umkämpft ist, zeigt auch ein aktueller Rechtsstreit. In Missouri reichten zwei Firmen Ende April eine Kartellklage gegen ein großes Einzelhandelsnetzwerk ein. Es geht um Marktmacht und die Kontrolle von Lizenzen. Solche juristischen Konflikte belasten die Stimmung für die gesamte Branche.

Der nächste wichtige Termin für den Sektor steht bereits fest. Ende Juni startet eine offizielle Anhörung in den USA. Dort prüfen die Behörden eine generelle Herabstufung von Marihuana. Bis dahin bestimmt das operative Geschäft die Kurse.

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