Capital Stage legt bei Prognose drauf, neue Rekorde möglich?

Der deutsche Aktienmarkt war heute wohl ein Stück zu unruhig, als dass diese gute Nachricht ihre richtige Wirkung entfalten konnte: Der Hamburger Solar- und Windpark-Betreiber Capital Stage hat für das laufende Geschäftsjahr seine Umsatz- und Gewinnprognose deutlich angehoben. Als Grund nannte die Gesellschaft vor allem eine kürzlich abgeschlossene Akquisition.

 

© Pixabay
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Dabei ging es um ein Solarpark-Portfolio, das Capital Stage in Italien von der österreichischen Stumpf-Gruppe Anfang Juni übernommen hatte. Nun, da alle Details geklärt sind, kann der Geschäftszuwachs auch seine Wirkung im Ausblick für das laufende Jahr entfalten. Und der hat es nun in sich.

So rechnet Capital Stage nun mit einem Umsatz von über 115 Mio. Euro, was über der letzten Schätzung von März liegt. Im Vergleich zum Vorjahr würde das einer Umsatzsteigerung um 48% entsprechen.

 

Capital Stage erwartet EBITDA deutlich über Vorjahr

Auch beim Ertrag legt Capital Stage nach. Das operative EBITDA soll auf über 80 Mio. Euro anstiegen, ein Plus zum Vorjahr um 47%. Bislang war das Unternehmen von einer Verbesserung auf 73 Mio. Euro ausgegangen.

Das EBIT soll sich um 42% auf über 48 Mio. Euro verbessern können und beim Cashflow wird ein Ziel von über 79 Mio. Euro erwartet, mithin ein Plus zum Vorjahr um über 41%.

 

Weitere Akquisitionen dank Partnerschaft geplant

Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass Capital Stage in diesem Jahr nochmals nachlegen muss. Denn wie das Unternehmen erläuterte, prüft man weitere Akquisitionen.

Das Geld kommt dabei zu einem großen Teil von der Gothaer Versicherung, mit der man Ende letzten Jahres eine strategische Partnerschaft über 20 Jahre abschloss und in deren Zusammenhang Capital Stage 150 Mio. Euro zur Verfügung gestellt wurden. Dieses Geld will Capital Stage bis zum Jahresende voll investieren.

 

Aktie von Capital Stage dürfte auf Rekordkurs bleiben

Aufgrund des generell positiven Newsflow der letzten Wochen hatte Capital Stage gestern auf Schlusskursbasis ein neues Allzeit-Hoch bei 7,91 Euro verzeichnen können. Heute ging es zuerst sogar über die Marke von 8 Euro, dann setzten aber einige Gewinnmitnahmen ein.

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Doch rechnen wir damit, dass es sich hierbei nur um eine kurzzeitige Konsolidierung handeln dürfte, wenn überhaupt. Insofern halten wir auf kurze Sicht weitere Rekordkurse für umsetzbar.

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