Capital Stage plant Dividendenerhöhung nach positivem Jahresverlauf

Der Solar- und Windparkbetreiber Capital Stage bestätigte gestern Abend die vorläufig bekannt gegebenen Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr. In diesem Zeitraum gelang dem Unternehmen allein eine Umsatzsteigerung von mehr als 55%.

© Pixabay
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Insgesamt erlöste Capital Stage im Jahr 2015 Umsätze von mehr als 112,8 Mio. Euro. Das EBITDA stieg von 55,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 86,8 Mio. Euro und auch beim EBIT ging es von zuvor 34,6 Mio. Euro auf 55,4 Mio. Euro aufwärts. Damit lag der Konzern schlussendlich über der noch im November letzten Jahres angehobenen Prognose.

Vorstand will Dividende erhöhen

Unter Berücksichtigung von verschiedenen Sondereffekten gelang es, den operativen Cashflow nach 55,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 74,5 Mio. Euro zu erhöhen. Der Vorstand zeigte sich zufrieden mit dem Jahresergebnis und plant die Erhöhung der Dividende auf 0,18 Euro je stimmberechtigter Aktie. Den Aktionären soll dieser wiederholt als Wahldividende angeboten werden. Unter Zugrundelegung des aktuellen Kurses ergäbe sich eine Rendite von 2,45%.

Capital Stage präzisiert Zielsetzung

Wachstum steht auch für dieses Geschäftsjahr auf der Agenda von Capital Stage. Insgesamt soll der Umsatz auf mehr als 130 Mio. Euro gesteigert werden. Das operative EBITDA soll auf mehr als 100 Mio. Euro klettern und das operative EBIT bei über 60 Mio. Euro liegen.

Bereits im ersten Quartal dieses Geschäftsjahres konnte sich Capital Stage neues Wachstumskapital von rund 35 Mio. Euro sichern. Des Weiteren befinden sich bereits weitere Maßnahmen zur Finanzierung des Wachstums in der Planung.

Folgen des Prüfungsverfahrens

Trennen will sich der Konzern dagegen von der bisherigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die Zusammenarbeit soll beendet werden. Am 10. März wurde ein Prüfungsverfahren zum Jahresabschluss 2012 durch die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung beendet, welches seit 2013 anhängig war.

In dessen Ergebnis musste Capital Stage u. a. die Abschreibungsdauer auf immaterielle Vermögenswerte von 30 Jahren auf die jeweilige Restdauer des gesetzlich geregelten Förderzeitraumes anpassen. Nunmehr soll auf der Hauptversammlung im Mai über den Vorschlag des Vorstandes, die PwC als neuen Wirtschaftsprüfer zu benennen, abgestimmt werden.

Die Mehrheit der Analysten betrachtet die Aktie von Capital Stage weiterhin unter positiven Gesichtspunkten und rät zum Kaufen. Der starke Aufwärtstrend der Aktie fand im Dezember des letzten Jahres ein abruptes Ende. Seither ging es deutlich abwärts. Der nächste zu überwindende Widerstand ist dabei bei 7,50 Euro angesiedelt.

160401 Capital Stage

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