Cardano: 81–86 Prozent lehnen IO-Antrag ab
Cardano-Community stimmt über 32,9 Millionen ADA für Forschungslabor ab. Bei Ablehnung droht Schließung und Abwanderung von Fachkräften.

- Abstimmung über Forschungsfinanzierung am 8. Juni
- 81 bis 86 Prozent der Delegierten lehnen Antrag ab
- Gründer Hoskinson warnt vor Laborschließung
- ADA-Kurs nahe 52-Wochen-Tief bei 0,25 Dollar
Cardano steht vor einer entscheidenden Woche. Am 8. Juni 2026 endet eine Abstimmung, die über die Zukunft der Forschungsinfrastruktur bestimmen könnte. Die Community ist tief gespalten.
Labor-Finanzierung auf der Kippe
Im Zentrum steht ein Finanzierungsantrag von Input Output (IO). Das Unternehmen fordert 32,9 Millionen ADA für sein Forschungslabor. Die Ablehnung ist massiv. Zwischen 81 und 86 Prozent der aktiven Delegierten (DReps) stimmen dagegen.
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Charles Hoskinson, der Gründer von Cardano, warnt vor den Folgen. Scheitert der Antrag, müsse das Labor schließen. Wissenschaftler und Ingenieure könnten abwandeln. Das würde die Entwicklung in Kernbereichen wie Post-Quanten-Kryptografie und Zero-Knowledge-Proofs gefährden.
Der Antrag ist Teil eines Pakets mit einem Gesamtvolumen von 46,8 Millionen US-Dollar. Alle Vorschläge kämpfen um die nötige 67-Prozent-Zustimmung. Manche Projekte, etwa Wartungsinitiativen oder Layer-2-Skalierung, erreichen nur 16 Prozent Zustimmung. Hoskinson stellte klar: Wird der Forschungsantrag abgelehnt, gibt es keine Neuauflage. Der Weg ist dann endgültig zu.
Meilenstein trifft auf Marktdruck
Parallel zum Streit meldet das Netzwerk einen technischen Erfolg. Cardano hat über 121 Millionen Transaktionen verarbeitet. Der Betrieb läuft seit acht Jahren ohne Unterbrechung.
Der Kurs des nativen Tokens ADA zeigt ein anderes Bild. Bei 0,25 US-Dollar liegt der Coin rund 91,9 Prozent unter seinem Allzeithoch. In der globalen Rangliste ist Cardano auf Platz 14 der Kryptowährungen zurückgefallen. Auf Wochensicht verlor ADA 7,33 Prozent, seit Jahresbeginn sogar 29,67 Prozent. Der Coin notiert nahe seinem 52-Wochen-Tief.
Wale sammeln sich
On-Chain-Daten zeigen eine bemerkenswerte Entwicklung. Wallets mit mindestens einer Million ADA kontrollieren jetzt 25,09 Milliarden Token. Das sind rund 67,47 Prozent der gesamten zirkulierenden Menge. So hoch war die Konzentration bei Großinvestoren zuletzt im Juli 2020.
Die Entwicklungs-Roadmap bleibt trotz der administrativen Reibung aktiv. Geplant sind mehrere große technische Updates: der Van-Rossem-Hard-Fork, das Skalierungsprotokoll Ouroboros Leios und langfristige Forschung zur Quantenresistenz.
Bis zum 8. Juni müssen die Delegierten entscheiden. Lehnen sie die Forschungsfinanzierung ab, verliert Cardano ein zentrales Entwicklungsteam. Die Frage ist nicht länger ob, sondern wie tief der Einschnitt sein wird.
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