Cardano: Attacke auf Bitcoin-Plan

Charles Hoskinson kritisiert Bitcoins Abwehrstrategie gegen Quantencomputer und fordert bessere Governance. Parallel treibt Cardano eigene Updates voran, während Großinvestoren die Kursschwäche nutzen.

Die Kernpunkte:
  • Hoskinson kritisiert Bitcoins Quantencomputer-Abwehrplan
  • Cardano-Entwicklung erreicht Rekordwerte vor Hard Fork
  • ADA-Kurs notiert nahe 52-Wochen-Tief bei 0,26 Dollar
  • Großinvestoren sammeln Coins während der Schwächephase

Cardano-Gründer Charles Hoskinson teilt öffentlich gegen Bitcoin aus. Sein Ziel ist der neue Abwehrplan gegen Quantencomputer. Dieser Streit lenkt den Blick auf Cardanos eigenes Governance-Modell. Parallel dazu läuft die Entwicklung im eigenen Netzwerk auf Hochtouren. Am Markt spiegelt sich diese Aktivität kaum wider. Die ADA-Coin notiert bei 0,26 US-Dollar und kratzt am 52-Wochen-Tief.

Der Streit um Satoshis Erbe

Im Zentrum der Debatte steht der Bitcoin Improvement Proposal 361 (BIP-361). Dieser Plan soll das Bitcoin-Netzwerk vor künftigen Quantencomputer-Angriffen schützen. Die Entwickler schlagen vor, anfällige Wallets einzufrieren. Nutzer müssten auf neue Post-Quanten-Adressen umziehen. Hoskinson kritisiert diesen Weg scharf. Er argumentiert, der Plan erfordere einen echten Hard Fork.

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Die Folgen wären drastisch. Der Mechanismus könne rund 1,7 Millionen ältere Bitcoin nicht schützen. Darunter fallen auch etwa eine Million Coins, die Satoshi Nakamoto zugeschrieben werden. Hoskinson nutzt den Vorfall als Argument für formale On-Chain-Governance. Netzwerke wie Cardano könnten solche tiefgreifenden Upgrades durch kollektive Abstimmungen lösen. Bitcoin fehle dieser saubere Prozess.

Code-Offensive vor dem Hard Fork

Abseits der lauten Debatte treibt das Cardano-Team die eigene Technik voran. Die Entwicklungsaktivität erreicht ungewöhnlich hohe Werte. Mitte April reichten Programmierer an einem einzigen Tag 735 Commits ein. Sie fügten Millionen Codezeilen hinzu. Der Fokus liegt klar auf der Layer-2-Skalierung Hydra und dem Kern-Konsensmechanismus.

Das Ziel dieser Arbeit ist der Van-Rossem-Hard-Fork. Das Entwicklerteam plant den Start im Mainnet für Ende Juni. Das Update soll die Performance und Sicherheit deutlich verbessern. Ein Übergang in eine neue Netzwerk-Ära ist dafür nicht nötig. Das vereinfacht die technische Integration enorm.

Großinvestoren nutzen die Kursschwäche

Am Kryptomarkt herrscht derweil Zurückhaltung. Die ADA-Coin verlor seit Jahresbeginn knapp 27 Prozent an Wert. Der Kurs liegt aktuell bei 0,26 US-Dollar und damit weit entfernt vom Hoch bei 0,96 US-Dollar. Großinvestoren werten diesen Preisverfall offenbar als Einstiegschance.

Die Zahl der Wallets mit mehr als zehn Millionen ADA stieg im April auf ein Vier-Monats-Hoch. Diese Großhalter sammelten während der jüngsten Schwächephase rund 819 Millionen Coins ein. Der Blick richtet sich nun auf den Sommer. Im Juni soll nicht nur der Van-Rossem-Hard-Fork live gehen. Das Team plant für diesen Monat auch den Start eines dedizierten Testnets für das Leios-Upgrade.

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