Cardano: Google sieht ADA quantensicher

Eine Google-Studie bewertet Cardano als eine der Blockchains mit der höchsten Quantenresistenz. Zeitgleich startet das Midnight-Mainnet mit einem Tokenisierungsprojekt einer britischen Bank.

Die Kernpunkte:
  • Google-Studie bewertet Cardano als quantenresistent
  • Midnight-Mainnet mit Google Cloud gestartet
  • Bank tokenisiert Einlagen auf Cardano-Blockchain
  • Protokoll-Upgrades für 2026 angekündigt

Ein Forschungspapier von Google Quantum AI hat Cardano auf Platz zwei der quantenresistentesten Blockchains gesetzt – hinter Algorand, das als einziges Netzwerk bereits quantenresistente Transaktionen in einer Live-Umgebung getestet hat. Die Einschätzung gibt dem Ökosystem zusätzlichen Rückenwind, während gleich mehrere Entwicklungen parallel laufen.

Warum Cardano gut abschneidet

Das Ranking bewertet Blockchains danach, wie stark öffentliche Schlüssel exponiert sind und wie gut die Netzwerke auf den Übergang zu Post-Quantum-Kryptographie vorbereitet sind. Cardano profitiert hier vom eUTXO-Modell: Ausgabeschlüssel bleiben bis zum Zeitpunkt der Transaktion gehasht und sind für potenzielle Angreifer nicht einsehbar.

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Ethereum und Solana schneiden am schlechtesten ab, weil ihre öffentlichen Schlüssel dauerhaft sichtbar sind. XRP, Litecoin und Bitcoin landen in der mittleren Kategorie – anfällig, aber in Vorbereitung.

Den Hintergrund der Studie liefert Googles eigene Quantenforschung: Demnach könnte die elliptische-Kurven-Kryptographie von Bitcoin mit rund 500.000 Qubits gebrochen werden – deutlich weniger als frühere Schätzungen. Einige Analysten nennen 2029 als mögliche Deadline. Solche Quantencomputer existieren heute noch nicht, der Zeithorizont rückt jedoch näher.

Midnight, Monument Bank und das Upgrade-Fenster

Zeitgleich mit dem Ranking ist das Midnight-Mainnet live gegangen. Die datenschutzorientierte Blockchain im Cardano-Ökosystem produzierte am 30. März ihren Genesis-Block; zu den initialen Netzwerkbetreibern zählen Google Cloud und Worldpay. Monument Bank, ein von der Bank of England reguliertes Institut, kündigte an, bis zu 250 Millionen Pfund an Privatkundeneinlagen auf Midnight zu tokenisieren – das erste Mal, dass eine britisch regulierte Bank diesen Schritt auf einer öffentlichen Blockchain vollzieht, während der gesetzliche Einlagenschutz erhalten bleibt.

Auf Protokollebene steht der Protocol-11-Hard-Fork für April 2026 an, der On-Chain-Abstimmungen und Treasury-Management neu gestalten soll. Im zweiten Quartal folgt der Van-Rossem-Hard-Fork mit erweiterten Smart-Contract-Fähigkeiten, später im Jahr Ouroboros Leios mit paralleler Blockverarbeitung für höheren Durchsatz.

Kurs unter dem 200-Tage-Schnitt

Trotz des technischen Ausbruchs über alle vier gleitenden Durchschnitte am 1. April – begleitet von einem Anstieg des Futures-Volumens um rund 45 Prozent auf knapp eine Milliarde US-Dollar – notiert ADA mit rund 0,24 US-Dollar noch immer weit unter seinem 200-Tage-Durchschnitt von 0,46 US-Dollar. Die Marktbewertung durch Investoren bleibt damit hinter der technischen Entwicklung zurück, was sich auch im Verlust der Marktkapitalisierungsführung gegenüber Hyperliquids HYPE-Token Mitte März widerspiegelte.

Das Upgrade-Fenster bis Ende 2026 wird zeigen, ob die Kombination aus Quantum-Ranking, Midnight-Ökosystem und Protokoll-Verbesserungen ausreicht, um das Vertrauen der Märkte zurückzugewinnen.

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