Cardano: Mainnet, ZK-Vertrag, Hard Fork
Cardano startet datenschutzorientierte Midnight-Sidechain mit institutionellen Validatoren und setzt gleichzeitig den ersten Zero-Knowledge-Smart-Contract auf der Hauptchain live.

- Midnight-Netzwerk mit großen Validatoren gestartet
- Erster ZK-Smart-Contract auf Hauptchain deployed
- Van Rossem Hard Fork für April geplant
- ADA-Kurs notiert nahe 52-Wochen-Tief
Google Cloud, MoneyGram, Telegram und Vodafone als Validatoren — das Midnight-Sidechain-Netzwerk von Cardano ist am Wochenende live gegangen, und der Start fiel institutionell größer aus als erwartet. Gleichzeitig wurde auf der Hauptchain der erste Zero-Knowledge-Smart-Contract deployed. Zwei Meilensteine an einem Tag.
Was hinter dem Midnight-Start steckt
Midnight setzt auf einen datenschutzorientierten Ansatz und nutzt eine Dual-Token-Architektur: NIGHT für Governance, DUST für abgeschirmte Transaktionsgebühren. Das Ziel ist ein Stück vom wachsenden Markt für die Tokenisierung realer Vermögenswerte — geschätzt auf 24 Milliarden US-Dollar.
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Ein konkretes Beispiel liefert bereits Monument Bank: Das britische Kreditinstitut plant, bis zu 250 Millionen Pfund an versicherten Privatkundeneinlagen auf der Midnight-Plattform zu tokenisieren. Es wäre die erste derartige Transaktion einer britischen Bank auf einer öffentlichen Blockchain.
Parallel dazu gelang Cardano auf der Hauptchain ein technischer Schritt, der das Netzwerk näher an Ethereum und Polygon rückt: Der erste ZK-Smart-Contract auf Basis der Halo-2-zkSNARK-Technologie wurde am 29. März erfolgreich deployed. Das ermöglicht vertrauliche Berechnungen direkt auf der Mainchain — und ergänzt damit die abgeschirmten Transaktionen von Midnight.
Van Rossem Hard Fork steht im April an
Die nächste große Weichenstellung folgt bereits im April. Intersect, die mitgliederbasierte Entwicklungsorganisation von Cardano, hat am 27. März die Vorabversion des Cardano Node 10.7.0 veröffentlicht — die Grundlage für den Van Rossem Hard Fork (Protokollversion 11). Das Upgrade soll die Plutus-Smart-Contract-Umgebung durch neue Primitives und On-Disk-Speicherung erweitern. Entwickler wurden aufgefordert, bereits jetzt mit dem Testen der neuen Node-Version zu beginnen.
Kurs bleibt unter Druck
Die Nachrichtenlage ist dicht — der Kurs reagiert verhalten. ADA notiert aktuell nahe seinem 52-Wochen-Tief und liegt rund 47 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Das Handelsvolumen stieg nach dem ZK-Vertrag laut CoinGecko-Daten innerhalb von 24 Stunden um 18 Prozent, doch der strukturelle Abwärtstrend seit Ende 2025 bleibt intakt.
Das Bild am Markt ist gespalten: Wale akkumulierten in den letzten drei Märztagen rund 140 Millionen ADA, während das Short-Interesse gleichzeitig auf den höchsten Stand seit Mitte 2023 kletterte. Zusätzlichen Gegenwind liefert die Regulierungsdebatte in den USA — Cardano-Gründer Charles Hoskinson bezeichnete den vorgeschlagenen CLARITY Act am 28. März als „Todesfalle“ für Open-Source-Entwickler.
Immerhin: Rund 63 Prozent des ADA-Angebots sind derzeit gestakt und werfen eine jährliche Rendite von drei bis 4,5 Prozent ab. Das dämpft den Verkaufsdruck — und gibt dem Netzwerk Zeit, die Wirkung der jüngsten Upgrades zu entfalten.
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