Cardano: Rückenwind, Gegenwind

Grayscale erhöht den Cardano-Anteil in einem Fonds auf über 20%, während neue Börsenpaare und Fiat-Auszahlungen die Nutzung fördern. Der Kurs bleibt jedoch vom angespannten Gesamtmarkt ausgebremst.

Die Kernpunkte:
  • Grayscale hebt ADA-Gewichtung auf über 20% an
  • Neue Handelspaare und Fiat-Auszahlungsoptionen
  • Kursentwicklung weiterhin durch Gesamtmarkt belastet
  • Widerstandsbereich bei 0,30 US-Dollar bildet sich aus

Cardano bekommt heute gleich von zwei Seiten Aufmerksamkeit: Grayscale erhöht das Gewicht von ADA in einem Spezialfonds deutlich, während neue Börsen- und Zahlungs-Integrationen die Nutzung im Alltag erleichtern sollen. Trotzdem bleibt der Kurs vom angeschlagenen Gesamtmarkt ausgebremst. Wie viel bringt dieser Fundament-Impuls, wenn das Makro-Umfeld weiter Druck macht?

Grayscale erhöht ADA-Gewichtung

Grayscale hat seine breit gestreuten Krypto-Bestände im „Smart Contract Fund“ neu gewichtet und den Cardano-Anteil auf rund 20,2% angehoben. Damit ist ADA inzwischen die drittgrößte Position im Fonds – hinter Solana und Ethereum.

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Bereits zu Wochenbeginn lag die Gewichtung laut Quelltext bei 20,34%. Die Anpassung unterstreicht, dass Grayscale trotz „makroökonomischer Gegenwinde“ weiter Vertrauen in die Smart-Contract-Plattform signalisiert. Solche Portfolio-Umschichtungen werden am Markt oft als Hinweis auf die Einschätzung von Stabilität und langfristiger Tragfähigkeit eines Netzwerks gelesen.

Neue Handelspaare und Fiat-Auszahlung

Parallel wächst die praktische Nutzbarkeit von ADA. Gestern hat Binance ein neues Spot-Handelspaar gestartet, das ADA mit dem Stablecoin „United Stables (U)“ verbindet. Für dieses Paar bietet die Börse derzeit „Zero Maker Fees“ an. Ziel ist es, die Liquidität zu erhöhen und ADA stärker in die entstehende Stablecoin-Ökonomie einzubinden.

Zusätzlich hat die von Tether unterstützte Krypto-Payments-App Oobit eine Wallet-zu-Bank-Auszahlung („Off-Ramp“) eingeführt, die Cardano offiziell unterstützt. Nutzer können ADA nun direkt aus Self-Custody-Wallets senden, in lokale Fiat-Währungen umtauschen und per lokalen Zahlungsschienen wie SEPA oder ACH auf Bankkonten transferieren. Das senkt Reibungspunkte, wenn Krypto-Guthaben in klassische Zahlungssysteme überführt werden sollen.

Marktumfeld bleibt der Bremsklotz

Trotz dieser positiven Strukturmeldungen bleibt die Kursentwicklung laut Quelltext stark vom Gesamtmarkt geprägt. ADA bewegt sich aktuell in einer Spanne von 0,25 bis 0,28 US-Dollar, während sich ein Widerstandsbereich um 0,30 US-Dollar „fest“ ausbildet.

Der gesamte Digital-Asset-Sektor geriet zuletzt in einen deutlichen Abverkauf, ausgelöst durch einen Rückgang von Bitcoin unter 65.000 US-Dollar nach neuen US-Zollmaßnahmen. In der Folge kam es bei Cardano zudem zu Kapitalabzug im Derivatebereich: Das Open Interest in Futures sank, während Händler in einen klaren „Risk-off“-Modus wechselten.

In den kommenden Wochen dürfte damit weniger die Zahl neuer Integrationen entscheidend sein, sondern ob sich das makrogetriebene Umfeld beruhigt. Grayscales höheres Fondsgewicht und neue Fiat-Abflüsse liefern zwar eine breitere Basis – kurzfristig bleibt ADA aber an die Richtung des Gesamtmarkts und die Nachfrage auf der Retail-Seite gekoppelt.

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