Cardano: Technologischer Aufholkurs

Cardano verbindet sich über LayerZero mit über 160 Blockchains und erschließt damit Zugang zu milliardenschwerer Liquidität. Das Netzwerk verzeichnet bereits erste positive Effekte im DeFi-Bereich.

Die Kernpunkte:
  • Anbindung an mehr als 160 externe Blockchains
  • Zugang zu über 90 Milliarden US-Dollar Liquidität
  • Total Value Locked steigt um über 23 Prozent
  • Nächstes Protokoll-Upgrade "van Rossem" in Vorbereitung

Cardano öffnet sich. Mit der Integration des Omnichain-Protokolls LayerZero verbindet sich das Netzwerk nun mit mehr als 160 anderen Blockchains — und schließt damit eine strukturelle Schwäche, die das Projekt lange Zeit gebremst hat.

Isolierung war das Kernproblem

Gegenüber Ethereum oder Solana galt Cardano lange als abgeschottetes Ökosystem. Kapital floss nur zögerlich in die dezentralen Finanzanwendungen des Netzwerks, weil externe Liquidität kaum einen reibungslosen Zugang fand. Die LayerZero-Anbindung soll das ändern: Über 700 Token lassen sich nun auf die Blockchain transferieren, und das Netzwerk erhält Zugang zu netzwerkübergreifender Liquidität von mehr als 90 Milliarden US-Dollar.

Erste Effekte sind bereits messbar. Das Total Value Locked auf Cardano stieg bis Mitte März auf rund 145 Millionen US-Dollar — ein Plus von über 23 Prozent in knapp zwei Wochen. Einen wesentlichen Anteil daran hat der neue Stablecoin USDCx, der innerhalb der ersten Woche nach Einführung 15 Millionen Einheiten verzeichnete. Infrastrukturanbieter ChangeNOW hat zudem die Blockbestätigungen für ADA-Einzahlungen dynamisch reduziert, was Transaktionen spürbar beschleunigt.

Hard Fork steht bereit

Parallel läuft die Vorbereitung auf das nächste Protokoll-Upgrade. Version 11, intern „van Rossem“ genannt, wartet auf die Implementierung im Mainnet. Der Release Candidate für Node-Version 10.7.0 befindet sich bereits in der finalen Testphase. Das Upgrade soll die Infrastruktur für weitere Skalierungslösungen festigen und institutionellen Nutzern verlässlichere Abläufe bieten.

Der ADA-Kurs reagiert auf all das bislang kaum. Bei rund 0,27 US-Dollar notiert der Token derzeit rund 61 Prozent unter seinem 12-Monats-Hoch — und liegt damit im Rahmen eines breiteren Markttrends, der auch Bitcoin, Ethereum und Solana mit zweistelligen Verlusten belastet hat. In der Rangliste nach Marktkapitalisierung hat Cardano zuletzt Boden verloren; Projekte wie Hyperliquid mit seinem Token HYPE haben ADA zeitweise überholt.

Ob die wachsende DeFi-Aktivität und die neue Interoperabilität mittelfristig frisches Kapital anziehen, wird sich spätestens nach dem „van Rossem“-Upgrade zeigen — dem nächsten konkreten Prüfstein für das Netzwerk.

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