Cardano: Van-Rossem-Hardfork am 21. Mai

Am 21. Mai startet der Van-Rossem-Hardfork für Cardano. Neue Smart-Contract-Funktionen und ein erfolgreicher Testnetz-Durchlauf prägen die Vorbereitung.

Die Kernpunkte:
  • Hardfork am 21. Mai geplant
  • Neue Plutus-Funktionen für Smart Contracts
  • ADA-Kurs zeigt Seitwärtsbewegung
  • Open Interest bei Derivaten gestiegen

Am 21. Mai steht für Cardano ein entscheidender Upgrade an: der Van-Rossem-Hardfork. Zuvor müssen alle Netzwerkteilnehmer ihre Nodes auf Version 11.0.1 aktualisieren, denn die alte Version 10.7.1 ist nach dem Protokollwechsel inkompatibel. Der Test auf dem Preview-Netzwerk lief bereits am 8. Mai erfolgreich. Am 16. Mai soll die Governance-Abstimmung über das neue Plutus-Kostenmodell abgeschlossen sein – dann startet der Countdown fürs Hauptnetz.

Neue Plutus-Primitives erweitern Smart Contracts

Mit dem Upgrade hält eine Reihe neuer Funktionen für die Smart-Contract-Plattform Einzug. Fünf Cardano Improvement Proposals (CIPs) werden Bestandteil von Plutus V3 – die meisten davon bereits in der Testnetz-Instanz seit dem 8. Mai aktiv:

  • CIP-109: Modulare Exponentiation für erweiterte kryptografische Systeme
  • CIP-132: Neue integrierte Funktion dropList
  • CIP-133: Multi-Scalar-Multiplikation über BLS12-381 für komplexere Krypto-Operationen
  • CIP-138: Natives Array als neuer Datentyp
  • CIP-153: Nativer MaryEraValue-Typ für optimierte Multi-Asset-Transaktionen

Die Primitives vereinheitlichen die verfügbaren Built-in-Funktionen über alle Plutus-Versionen hinweg und erweitern die Möglichkeiten bestehender Skripte.

Cardano als neutrale Abwicklungsschicht

Frederik Gregaard, CEO der Cardano Foundation, betonte am 12. Mai die Rolle des Netzwerks als „neutrale“ globale Settlement-Ebene. In einer Zeit zunehmender Politisierung des traditionellen Bankensystems habe die Blockchain die Chance, als widerstandsfähige und transparente Infrastruktur für den Welthandel zu dienen. Es gehe darum, über spekulative Anwendungen hinauszugehen. Dazu passe die Integration regulatorischer Compliance-Logik direkt auf Token-Ebene (CIP-0113) für institutionelle Vaults.

ADA-Kurs in der Warteschleife

ADA notierte am Dienstag bei rund 0,27 US-Dollar – ein Minus von gut vier Prozent am Tag. Auf Wochensicht legte die Kryptowährung jedoch um acht Prozent zu. Der Kurs liegt knapp 23 Prozent unter der 200-Tage-Linie von 0,35 Dollar – ein Zeichen für anhaltende Seitwärtsbewegung.

Das Open Interest in ADA-Derivaten stieg unterdessen auf knapp 590 Millionen Dollar. Trader scheinen auf einen Ausbruch zu wetten, während die fundamentale Richtung unklar bleibt.

Bis zum 21. Mai bleibt der Fokus auf der technischen Umsetzung. Gelingt der Hardfork reibungslos, könnte ADA neue Impulse erhalten. Scheitert er oder kommt es zu Verzögerungen, droht weiterer Druck – der Kurs notiert bereits auf Jahressicht rund zwei Drittel unter seinem Vorjahreshoch.

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