
Powells Beruhigungspille, Irans Aluminium-Schock – und die Flucht in die Langeweile
im Nahen Osten schlagen Raketen in Industrieanlagen ein, ein US-Präsident stellt dem Iran ein einwöchiges Ultimatum – und der DAX schließt am Montag mit einem Plus von 1,18 Prozent bei 22.562 Punkten. Auch die Wall Street zeigte sich erstaunlich gelassen. Am Wochenende schrieb ich Ihnen von der „bemerkenswerten Gleichzeitigkeit“ aus …

22.099 Punkte, 30 Prozent Volatilität – und eine Wirtschaft, die sich leise neu erfindet
bevor morgen früh die Bildschirme in Frankfurt wieder im Sekundentakt flackern, lohnt ein Blick auf das, was zwischen den Schlagzeilen passiert. Die geopolitischen Beben, die Rückkehr der Inflationsgespenster, der Ölpreis jenseits der 100 Dollar – all das dominiert die Nachrichtenlage. Aber unter dieser Oberfläche vollzieht sich ein Umbau, der kaum …

Code statt Raketen – die unsichtbare Disruption hinter dem Kriegslärm
fünf Billionen Dollar Marktkapitalisierung, aufgelöst in wenigen Wochen. Ein Ölpreis jenseits der 107 Dollar. Und ein Nasdaq, der erstmals seit August unter 21.000 Punkten notiert. Die Schlagzeilen gehören dem Iran-Krieg – doch die eigentlich tektonischen Verschiebungen dieses Wochenendes bestanden nicht aus Raketen. Sie bestanden aus Code. Am Freitag schrieb ich …

Kriegswirtschaft 2.0 – wenn die Börse ihre eigenen Profiteure abstraft
Liebe Leserinnen und Leser, eine Künstliche Intelligenz, die autonom Schwachstellen in globalen Netzwerken aufspürt und ausnutzt, sollte die Aktien von Cybersicherheits-Firmen in die Höhe treiben. Stattdessen brachen sie am Freitag ein. Willkommen in einer Börse, die ihre eigenen Gewinner nicht mehr erkennt.Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der …
54,6 Milliarden Euro Brandmauer – warum der DAX jetzt einen Boden einzieht
Liebe Leserinnen und Leser, gestern schrieb ich Ihnen, die Börsen entwickelten eine gewisse Immunität gegen das geopolitische Rauschen und blickten bereits auf die zweite Ebene der Krise. Keine 24 Stunden später liefert der Markt den Beweis.Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nvidia? Ein 15-Punkte-Plan der …

Fata Morgana am Golf – wer jetzt die Fundamente gießt
Liebe Leserinnen und Leser, gestern schrieb ich Ihnen, die Beruhigungspille habe eine Haltbarkeit von fünf Tagen. Sie hat nicht einmal 24 Stunden gehalten. Teheran dementierte am Dienstag jegliche direkten Verhandlungen mit Washington. Während Trump noch am Montag von „produktiven Gesprächen“ sprach, meldete die israelische Armee neue Angriffe auf Isfahan – …

1.300 Punkte vom Tief zum Tageshoch – Anatomie eines Rebounds auf Abruf
Liebe Leserinnen und Leser, am Sonntagabend schloss ich mit einer Frage: Hat die Diplomatie eine militärische Eskalation am Persischen Golf abgewendet? Die Antwort kam am Montagmittag – und sie fiel spektakulärer aus, als selbst Optimisten zu hoffen wagten. Nicht weil Frieden herrscht. Sondern weil fünf Tage Aufschub genügten, um den …

Trumps Ultimatum, Irans Gegendrohung – und die Flucht aus der digitalen Welt
Liebe Leserinnen und Leser, gestern schrieb ich Ihnen, die entscheidende Variable für die kommende Woche bleibe dieselbe wie seit drei Wochen: Hormus. Keine zwölf Stunden später hat sich diese Variable in ein Pulverfass verwandelt. Donald Trump stellte dem Iran ein 48-Stunden-Ultimatum – Öffnung der Meerenge oder Zerstörung der iranischen Kraftwerke. …

Brent bei 112 Dollar – und das billige Geld rückt in weite Ferne
Liebe Leserinnen und Leser, am Freitag schrieb ich Ihnen, die Swaps-Märkte preisten bereits eine Zinserhöhung der EZB ein. Damals klang das noch wie ein Extremszenario. Keine 24 Stunden später liefert der Ölmarkt die Begründung gleich mit: Ein Barrel Brent kostet mittlerweile über 112 US-Dollar – ein Anstieg von 46 Prozent …

3,035 Prozent – die Zahl, die das Zinssenkungsmärchen endgültig begräbt
Liebe Leserinnen und Leser, gestern beschrieb ich Ihnen die drei Kräfte, die gleichzeitig in verschiedene Richtungen ziehen: Geopolitik, Geldpolitik, technologischer Wandel. Heute hat eine dieser Kräfte die anderen beiden überrollt. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe kletterte am Freitagnachmittag auf 3,035 Prozent – ein Niveau, das Frankfurter Händler zuletzt 2011 auf …
