CATL Aktie: Ausbau der Heimatbasis
Der Batterieriese CATL baut seine Produktionskapazitäten in Fujian massiv aus und treibt parallel die Entwicklung von Natrium-Ionen-Akkus voran, um sein Geschäft zu diversifizieren.

- Neue Jinchui-Fabrik mit Investition von zwei Milliarden Yuan
- Forschungslabor für Natrium-Ionen-Batterien erweitert
- Starker Nettogewinn von 72,2 Milliarden Yuan im Vorjahr
- Aktie notiert deutlich über 50-Tage-Linie
Der weltgrößte Batteriehersteller ruht sich nicht auf seinem Rekordjahr 2025 aus. Stattdessen investiert CATL massiv in den Ausbau seiner heimischen Infrastruktur in der Provinz Fujian. Neben neuen Produktionskapazitäten rückt dabei eine Technologie in den Fokus, die das Geschäft jenseits von Lithium diversifizieren soll.
Milliardenprojekt kurz vor Abschluss
Ende April 2026 soll die erste Phase der neuen Jinchui-Batteriefabrik im Bezirk Jiaocheng übergeben werden. Rund zwei Milliarden Yuan fließen in das Projekt, das auf 370.000 Quadratmetern intelligente Fertigungsanlagen bündelt. Die Anlage wird nach der Inbetriebnahme zu einem zentralen Produktionsknotenpunkt in der Region Ningde. Dieser Schritt fügt sich in die übergeordnete Wachstumsstrategie ein: Ende 2025 verfügte der Konzern bereits über eine Produktionskapazität von 772 Gigawattstunden (GWh), weitere 321 GWh befinden sich aktuell im Bau.
Natrium-Ionen als nächster Wachstumstreiber
Parallel zur reinen Massenfertigung treibt das Unternehmen die Forschung voran. Das Innovationslabor in der Wirtschaftsentwicklungszone Dongqiao hat kürzlich eine wichtige Umweltschutzabnahme für seine erste Erweiterungsphase erhalten. Mit einem Investment von 80 Millionen Yuan schafft CATL hier die Hardware-Basis für die Weiterentwicklung von Natrium-Ionen-Batterien. Diese Technologie gilt als vielversprechende Alternative zu klassischen Lithium-Systemen.
Die hauseigene Marke „Naxtra“ hat bereits technische Maßstäbe gesetzt, etwa durch die Funktionsfähigkeit bei extremen Minusgraden von bis zu -40 °C. Branchenbeobachter erwarten für 2026 einen breiteren kommerziellen Einsatz dieser Akkus, unter anderem in Batteriewechsel-Netzwerken, Nutzfahrzeugen und großen Energiespeicherprojekten.
Starke Basis für weitere Investitionen
Finanziert wird diese Expansion aus einer Position der Stärke. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete der Konzern einen Nettogewinn von 72,2 Milliarden Yuan, was einem Zuwachs von über 42 Prozent entspricht. Mit einem globalen Marktanteil von 39,2 Prozent dominiert das Unternehmen den Sektor für Antriebsbatterien. An der Börse spiegelt sich diese fundamentale Stärke in einem soliden Aufwärtstrend wider: Die Aktie notiert aktuell bei rund 402 Chinesischen Yuan und behauptet damit einen komfortablen Abstand von gut 11 Prozent zu ihrer 50-Tage-Linie.
Die enge Verzahnung von Grundlagenforschung bei Natrium-Ionen-Zellen und dem gleichzeitigen Hochlauf intelligenter Fertigungsanlagen sichert die technologische Führung. Während die internationale Expansion in Regionen wie Europa weiterläuft, zementieren die aktuellen Bauprojekte in Fujian die Rolle der Heimatregion als zentralen Innovations- und Produktionsmotor für die globale Lieferkette.
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