CATL Aktie: Batteriespeicher über 1 GWh für Mexiko

CATL vereinbarte ein Batteriespeichersystem für Mexiko und schloss Kooperationen zu Logistik sowie Batteriewechseltechnik.

Die Kernpunkte:
  • Speicherprojekt für Solarkraftwerk in Mexiko
  • Anlage mit 1.639,45 MWh Speicherkapazität
  • Absichtserklärung mit Kuehne+Nagel unterzeichnet
  • Zweiter Ausrüstungsauftrag für Batteriewechselstationen

Wie die Nachrichtenagentur Reuters gestern berichtete, forderte Ford-Chef Jim Farley, die USA sollten sorgfältig abwägen, ob chinesische Automobilhersteller auf den amerikanischen Markt gelassen werden, wobei die Agentur auf die Kooperation von Ford mit CATL zur Produktion kostengünstigerer Batterien in einem Werk in Michigan verwies.

Die Aktie von CATL schloss gestern bei 291,11 CNY, weist seit Jahresbeginn ein Minus von 21 Prozent auf und notiert 38 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.

Batteriespeicherprojekt in Mexiko

Medienberichten zufolge unterzeichnete Copenhagen Infrastructure Partners gestern eine Vereinbarung mit CATL über die Lieferung eines Batteriespeichersystems für das Solarkraftwerk La Alegría in Mexiko. Die Anlage ist auf eine Leistung von 313 MW sowie eine Speicherkapazität von 1.639,45 MWh ausgelegt. CATL teilte dazu mit, dass es sich um das erste Batteriespeichersystem in Mexiko mit einer Kapazität von mehr als 1 GWh handeln werde.

Vereinbarungen zu Logistik und Batteriewechsel

Am Dienstag unterzeichnete das Logistikunternehmen Kuehne+Nagel eine Absichtserklärung mit CATL, wie Medienberichten zu entnehmen war. Die vereinbarte Kooperation zielt auf die Batterielogistik, die Elektrifizierung von Transporten und die Reduzierung von Emissionen ab, einschließlich der Umstellung europäischer Transportströme von CATL auf elektrische Antriebe.

Ebenfalls am Dienstag meldete Kandi Technologies, dass eine Tochtergesellschaft einen zweiten Beschaffungsauftrag über Ausrüstung für Batteriewechselstationen im Bereich schwerer Lastkraftwagen erhalten hat. Auftraggeber ist Medienberichten zufolge QIJI Energy, eine Konzerntochter von CATL.

Vor gut einer Woche startete CATL nach dem Vorliegen der behördlichen Genehmigungen den Testbetrieb auf den ersten beiden Fertigungslinien an seinem ungarischen Standort in Debrecen. Das Unternehmen beziffert die geplante Gesamtkapazität des dortigen Werks auf 100 GWh.

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