CATL Aktie: Hervorragender Fortschritt!

Der chinesische Batterieriese CATL schließt Verträge im Wert von über 120 Milliarden Yuan ab, um sich gegen explodierende Rohstoffkosten und geopolitische Spannungen abzusichern.

Die Kernpunkte:
  • Strategische Allianzen mit Changan und Lieferanten
  • Rekordvertrag für Kathodenmaterial bis 2031
  • Lithiumpreise steigen um über 70 Prozent
  • Marktführer trotzt politischen Herausforderungen

Der weltgrößte Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology (CATL) sichert sich mit Verträgen über mehr als 120 Milliarden Yuan massiv ab. Während die Rohstoffpreise explodieren und geopolitische Spannungen zunehmen, schmiedet das chinesische Unternehmen strategische Allianzen – von der Materialbeschaffung bis zu futuristischen Mobilitätsprojekten.

Drei Deals in einer Woche

Binnen weniger Tage hat CATL seine strategische Position deutlich ausgebaut. Am 14. Januar unterzeichnete der Konzern eine umfassende Fünfjahres-Kooperation mit dem Autohersteller Changan. Die Partnerschaft zielt auf zukunftsträchtige Bereiche wie Battery-Swap-Systeme, intelligente Automotive-Roboter und sogar Flugautos ab.

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Parallel dazu erneuerte der Zulieferer Lopal Technology am 15. Januar seine Liefervereinbarung mit CATL. Der neue Rahmenvertrag für 2026 umfasst Lithium-Eisenphosphat-Kathodenmaterialien im Wert von bis zu 7,0 Milliarden Yuan.

Den größten Paukenschlag lieferte jedoch die am 13. Januar bekanntgegebene Vereinbarung mit Ningbo Ronbay New Energy Technology: CATL sicherte sich für die Jahre 2026 bis 2031 mindestens 3,05 Millionen Tonnen Kathodenmaterial – ein Volumen von über 120 Milliarden Yuan (17,2 Milliarden US-Dollar). Die Shanghai Stock Exchange forderte Ronbay prompt auf, die Erfüllbarkeit dieses Mammut-Auftrags zu erläutern.

Steigende Kosten als Treiber

Die Offensive kommt nicht von ungefähr. Der Preis für batteriefähiges Lithiumkarbonat in China ist seit Dezember 2025 um mehr als 70 Prozent gestiegen – ein massiver Kostenfaktor für die Produktion. Hinzu kommt politischer Gegenwind: Peking senkt ab April 2026 die Exportsteuerrückerstattung für Batterieprodukte von neun auf sechs Prozent, 2027 soll sie komplett entfallen.

Gleichzeitig bleibt die geplante Kooperation mit Ford für ein Werk in Michigan politisch umstritten. Berichte vom 17. Januar zeigen anhaltenden Widerstand in den USA gegen das Technologie-Lizenzprojekt.

Marktführer unter Druck

Trotz der Herausforderungen bleibt CATL dominant: Mit einem Marktanteil von 43,42 Prozent im chinesischen Batteriemarkt 2025 belieferte das Unternehmen über fünf Millionen Fahrzeuge. Die internationale Expansion läuft weiter – am 10. Januar eröffnete in Riad das größte NEV-Service-Center des Nahen Ostens.

Die Geschäftszahlen für 2025, die voraussichtlich um den 21. März veröffentlicht werden, dürften zeigen, wie stark die gestiegenen Rohstoffkosten die Margen belasten. Die jetzt gesicherten Lieferverträge könnten mittelfristig für Planungssicherheit sorgen – sofern CATL die Preissteigerungen an Autohersteller weitergeben kann.

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