CATL Aktie: Huawei-Allianz am Start!
Der Batteriehersteller meldet neue Kooperationen und dokumentiert Rückkäufe von 10.945.162 A-Aktien bis Ende September.

- Vereinbarung mit Shaanxi Transportation Holding Group
- Batteriewechsel-Netz soll bis Jahresende 900 Stationen umfassen
- CATL kaufte bis September 10.945.162 A-Aktien zurück
- Gewinnwachstum blieb hinter Analystenerwartungen zurück
CATL hat am Mittwoch mit der Shaanxi Transportation Holding Group eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Nach Angaben von CATL umfasst sie die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen, Batteriewechsel-Infrastruktur für schwere Lastwagen sowie Energiespeicher und damit verbundene Dienstleistungen.
Partnerschaften für Batteriewechsel und Speicher
Eine weitere Vereinbarung schlossen CATL, Shidai Dianfu und das mit Huawei verbundene Unternehmen Yinwang am 19. Oktober. Medienberichten zufolge soll die Zusammenarbeit intelligente Fahrsysteme von Huawei mit dem Batteriewechsel-Ökosystem von CATL verbinden.
Für schwere Lastwagen hatte CATL vor gut einer Woche die Batterieplattform Tianxing II und eine verbesserte Batteriewechsel-Lösung vorgestellt. Nach Angaben des Unternehmens soll das chinesische Netz bis zum Jahresende auf 900 Wechselstationen für schwere Lastwagen wachsen. Bis 2027 strebt CATL 2.000 Stationen an. Langfristig plant das Unternehmen 10.000 solcher Standorte, wie Reuters berichtete.
Auch bei stationären Speichern setzt CATL auf Zusammenarbeit. Am 16. Oktober veröffentlichte das Unternehmen gemeinsam mit der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien, IRENA, den Bericht „Storage+“. Beide warben für die globale Energiespeicher-Initiative, die nach Angaben von CATL die internationale Kooperation bei Energiespeichern vertiefen soll.
Rückkäufe im Quartalsbericht dokumentiert
Im am 20. Oktober veröffentlichten Quartalsbericht meldete CATL zudem bereits getätigte Aktienrückkäufe. Bis Ende September hatte das Unternehmen kumuliert 10.945.162 A-Aktien zurückgekauft. Das entsprach 0,2482 Prozent des gesamten A-Aktienkapitals.
Das Transaktionsvolumen belief sich ohne Gebühren auf 3,303 Milliarden RMB. Die Rückkäufe waren damit bereits im Bericht erfasst.
Die vor gut einer Woche veröffentlichten Quartalszahlen hatten unterdessen enttäuscht: Reuters zufolge blieb das Gewinnwachstum hinter den Analystenerwartungen zurück und war so schwach wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Als Belastungen nannte der Bericht den Wettbewerb und das nachlassende Wachstum der chinesischen Autoverkäufe.
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