CATL Aktie: Naxtra startet 2026
CATL beginnt 2026 mit der Serienproduktion von Natrium-Akkus und investiert Milliarden in neue Kapazitäten.

- Serienstart der Natrium-Batterien 2026
- Investition von fünf Milliarden CNY
- Reaktivierung der Jianxiawo-Lithiummine
- Marktanteil in China bei 46,6 Prozent
CATL bereitet den nächsten Technologiesprung vor. Ab 2026 will der weltgrößte Batterieproduzent Natrium-Ionen-Akkus in Serie herstellen. Damit reagiert der Konzern auf die schwankenden Lithiumpreise und zielt auf das Segment für günstige Elektroautos sowie stationäre Energiespeicher.
Strategiewechsel weg vom Lithium
Firmenchefwissenschaftler Wu Kai gab den Durchbruch bei den Fertigungsprozessen bekannt. Bisher verhinderten technische Hürden die Massenproduktion der Natrium-Akkus. Nun ebnet CATL den Weg für die neue „Naxtra“-Linie. Diese Batterien behalten selbst bei minus 40 Grad Celsius rund 90 Prozent ihrer Reichweite. Im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Eisenphosphat-Akkus liefern sie bei extremer Kälte die dreifache Entladeleistung.
Der Konzern investiert massiv in seinen Standort Fuding. Rund fünf Milliarden CNY fließen in den Ausbau der Kapazitäten um 40 Gigawattstunden (GWh). Langfristig plant CATL eine Produktion von über 100 GWh innerhalb der nächsten fünf Jahre. Parallel dazu visiert das Unternehmen eine Reichweite von 600 Kilometern für diese Zellchemie an.
Rohstoffe unter Kontrolle
Trotz der neuen Technologie sichert CATL seine herkömmliche Lieferkette ab. Die Gesamtproduktion soll in diesem Jahr die Marke von 1.000 GWh knacken. Um die Kosten für Lithium zu stabilisieren, reaktiviert der Konzern die Jianxiawo-Mine in der Provinz Jiangxi. Dort lagern schätzungsweise 775 Millionen Tonnen Lepidolith. Der Betrieb ruhte seit August 2025.
Ab dem Neustart soll die Mine jährlich etwa 46.000 Tonnen Lithiumcarbonat liefern. Das entspricht rund drei Prozent des weltweiten Angebots. Die entsprechende Genehmigung läuft vorerst bis Juni 2029.
Dominanz am Heimatmarkt
In China bleibt CATL die bestimmende Kraft. Im April 2026 erreichte das Unternehmen mit einer installierten Leistung von 29 GWh einen Marktanteil von 46,6 Prozent. Die Erträge liegen laut Branchenberichten über dem kombinierten Gewinn von sieben großen Autoherstellern.
An der Börse spiegelte sich diese Stärke zuletzt kaum wider. Die Aktie schloss am Freitag bei 380,00 CNY. Damit verbuchte das Papier auf Sicht von 30 Tagen ein Minus von fast elf Prozent. Mit einem RSI von 41,0 nähert sich der Wert jedoch einer überverkauften Zone.
Der Produktionsstart im Jahr 2026 markiert den nächsten Meilenstein. Die erfolgreiche Skalierung der Natrium-Technologie dürfte entscheiden, ob CATL seine Margen im wachsenden Billigsegment verteidigen kann.
CATL-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CATL-Analyse vom 4. Juli liefert die Antwort:
Die neusten CATL-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CATL-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
CATL: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




