CATL Aktie: Regulierung schlägt zu

Der chinesische Batteriehersteller CATL sieht sich mit regulatorischen Problemen bei einem wichtigen Lieferanten und geopolitischen Hürden in den USA konfrontiert, was die Aktie belastet.

Die Kernpunkte:
  • Ermittlungen gegen Zulieferer Ronbay erschüttern Mega-Deal
  • Geplante US-Kooperation mit Ford steht auf dem Prüfstand
  • Aktie nach sechs Verlusttagen leicht erholt
  • Hohe Volatilität und negative technische Bewertung

Der chinesische Batterieriese CATL steht vor einem Problem: Ein als Coup gefeierter Mega-Deal gerät ins Wanken, nachdem Chinas Finanzaufsicht bei einem wichtigen Zulieferer ermittelt. Was zunächst nach einer soliden Versorgungsstrategie aussah, entpuppt sich nun als Belastungsprobe für die Aktie.

Der 120-Milliarden-Deal wackelt

Am 13. Januar 2026 verkündete CATL eine langfristige Liefervereinbarung mit Ningbo Ronbay New Energy Technology über Lithium-Eisenphosphat-Materialien. Das Volumen: über 120 Milliarden Yuan (rund 17,2 Milliarden Dollar), Laufzeit bis 2031. Ein strategischer Meilenstein, so die ursprüngliche Lesart.

Doch die Euphorie währte kurz. Die chinesische Wertpapieraufsicht CSRC leitete eine Untersuchung gegen Ronbay ein – Vorwurf: irreführende Angaben zum Vertrag. Nach kritischen Nachfragen der Börse Shanghai räumte Ronbay ein, dass die 120 Milliarden Yuan lediglich eine “Schätzung” seien. Der tatsächliche Wert hänge von künftigen Rohstoffpreisen und konkreten Bestellmengen ab. Die Folge: Ronbays Aktienkurs brach ein, und der vermeintliche “Burggraben” für CATL löst sich in Ungewissheit auf.

Geopolitischer Gegenwind aus den USA

Parallel verschärft sich die Lage auf dem US-Markt. Eine Sicherheitskommission prüft CATLs geplante Kooperation mit Ford in Michigan kritisch. Das Lizenzmodell, mit dem CATL politische Hürden für seine US-Expansion umgehen wollte, steht nun auf dem Prüfstand. Für die globale Strategie des Batteriekonzerns bedeutet das zusätzlichen Druck.

Aktie sucht nach Halt

Nach sechs aufeinanderfolgenden Verlusttagen verzeichnete die CATL-Aktie zuletzt einen leichten Anstieg. Ob es sich dabei um eine echte Stabilisierung oder nur um eine technische Gegenbewegung handelt, ist offen. Die Volatilität bleibt hoch, die technische Bewertung negativ. CATL mag im Batteriesektor eine dominierende Rolle spielen – doch aktuell überwiegen die Fragezeichen. Die regulatorischen Ermittlungen beim Hauptlieferanten und die geopolitischen Unsicherheiten in den USA liefern dem Markt wenig Argumente für eine nachhaltige Trendwende.

CATL-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CATL-Analyse vom 21. Januar liefert die Antwort:

Die neusten CATL-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CATL-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

CATL: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...