CATL Aktie: Starke Quartalszahlen
Der chinesische Batteriehersteller CATL meldet im vierten Quartal 2025 einen überraschend hohen Gewinn- und Umsatzsprung. Die Marktführerschaft wurde ausgebaut, doch Margen stehen unter Druck.

- Nettogewinn steigt um 57 Prozent im vierten Quartal
- Umsatzwachstum beschleunigt sich deutlich
- Energiespeichergeschäft verdoppelt fast Auslieferungen
- Marktanteil bei EV-Batterien weiter ausgebaut
CATL hat das vierte Quartal 2025 mit Ergebnissen abgeschlossen, die Analysten auf breiter Front übertrafen. Nettoprofit und Umsatz wuchsen deutlich schneller als erwartet – und das Gesamtjahr 2025 markiert den stärksten Gewinnanstieg seit drei Jahren.
Zahlen übertreffen Erwartungen deutlich
Im vierten Quartal stieg der Nettogewinn um 57,1 Prozent auf 23,17 Milliarden Yuan. Analysten von LSEG hatten lediglich mit einem Wachstum zwischen 40,2 und 40,9 Prozent gerechnet. Auch beim Umsatz wurde die Konsensprognose von plus 23,8 Prozent klar übertroffen: Die Erlöse kletterten um 36,6 Prozent auf 140,6 Milliarden Yuan. Im Vergleich zum Vorquartal, das noch ein Umsatzwachstum von 12,9 Prozent verzeichnet hatte, ist das eine deutliche Beschleunigung. Für das Gesamtjahr 2025 legte der Gewinn um 42,3 Prozent zu.
Neben dem Kerngeschäft mit Elektrofahrzeug-Batterien entwickelt sich der Bereich Energiespeichersysteme zum zweiten Wachstumspfeiler. Die globalen Auslieferungen in diesem Segment verdoppelten sich nahezu mit einem Plus von 80 Prozent. Damit erwirtschaftete CATL bereits 14,7 Prozent seines Gesamtumsatzes in diesem Bereich und hält einen Marktanteil von 30 Prozent am weltweiten Lithium-Ionen-Energiespeichermarkt.
Marktführung ausgebaut – aber Gegenwind bleibt
Im globalen EV-Batteriemarkt festigte CATL seine Führungsposition weiter: Der Marktanteil stieg laut SNE Research von 38 auf 39,2 Prozent, während der wichtigste Verfolger BYD leicht von 16,9 auf 16,4 Prozent zurückfiel.
Trotz der starken Wachstumszahlen geraten die Margen unter Druck. Intensiver Preiswettbewerb und schwankende Rohstoffkosten drückten die Bruttomarge. Dazu kommt geopolitischer Gegenwind: Das US-Repräsentantenhaus untersucht weiterhin ein Lizenzabkommen zwischen CATL und Ford. Hinzu tritt der Trend unter großen Autoherstellern wie Tesla, eigene Batteriekapazitäten aufzubauen.
Die Quartalszahlen zeigen, dass CATL seinen Skalenvorsprung und technologische Stärken derzeit erfolgreich ausspielt. Ob die Margen mittelfristig stabilisiert werden können, wird entscheidend davon abhängen, wie sich der Preisdruck in der Branche entwickelt – die nächsten Quartalsberichte dürften hier Klarheit bringen.
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