CD Projekt Aktie: Rekord-Marge
CD Projekt schließt 2025 mit einer Rekord-Marge von 60 Prozent ab, getrieben von Lizenzgebühren und Bestandstiteln. Das Studio investiert massiv in KI und Personal für die nächste Witcher-Saga.

- Rekord-Marge von 60 Prozent im Geschäftsjahr 2025
- Gewinnwachstum durch Lizenzgebühren und Bestandstitel
- Massiver Personalaufbau für nächstes Witcher-Projekt
- KI-Tools sollen Entwicklungszyklen beschleunigen
CD Projekt RED hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer außergewöhnlichen Profitabilität abgeschlossen. Eine Rekord-Marge von 60 Prozent zeigt, wie effizient das Studio seine bestehenden Marken derzeit monetarisiert. Während die Belegschaft für das nächste große Projekt massiv aufgestockt wird, soll künstliche Intelligenz künftig die Entwicklungszyklen beschleunigen.
Die Treiber des Erfolgs
Der Nettogewinn kletterte im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent auf 595 Millionen Złoty. Bemerkenswert ist dabei, dass dieser Erfolg nicht auf einem neuen Blockbuster-Release basiert. Stattdessen sprudelten die Einnahmen vor allem aus Lizenzgebühren von Plattformen wie dem Xbox Game Pass und PlayStation Plus für Titel wie The Witcher 3 und Cyberpunk 2077. Ergänzt wurde dies durch stabile Verkäufe der Bestandstitel zum Vollpreis.
Das Management nutzt diese finanzielle Stärke, um die Ressourcen konsequent auf die Zukunft auszurichten. Der Fokus liegt klar auf dem nächsten Teil der Witcher-Saga, bekannt als „Project Polaris“. Bis Ende Februar 2026 wuchs das Team für diesen Titel auf 499 Mitarbeiter an – das ist mehr als die Hälfte der gesamten Entwickler-Belegschaft von 933 Personen.
Effizienz durch KI und Outsourcing
Um die langen Entwicklungszeiten in den Griff zu bekommen, setzt das Unternehmen auf eine Doppelstrategie. Einerseits werden Routineaufgaben für Programmierer und Grafiker durch KI-Tools automatisiert. Diese Technologie kommt bei allen aktuellen Großprojekten zum Einsatz:
- Project Polaris (The Witcher 4)
- Cyberpunk 2
- Project Hadar
- Project Sirius
- The Witcher 1 Remake
Die kreative Kontrolle soll dabei vollständig in menschlicher Hand bleiben. Parallel dazu vergibt CD Projekt Aufträge an externe Partner, wie etwa das Remake des ersten Witcher-Teils an das Studio Fool’s Theory. Diese Strategie der geteilten Markenrechte hält die Franchises aktiv, während sich die internen Teams auf die jahrelange Produktion der Kern-Fortsetzungen konzentrieren können.
Marktreaktion und technische Lage
An der Börse wird die hohe Profitabilität positiv registriert, wenngleich die Aktie mit einem Kurs von 233,80 PLN zuletzt leicht nachgab. Mit einem RSI von 84,0 gilt der Titel technisch als überkauft, was nach der jüngsten Rallye kurzfristige Gewinnmitnahmen erklärt.
Die Strategie, geistiges Eigentum mit externen Studios zu teilen, entlastet die internen Kapazitäten und sichert gleichzeitig den langfristigen Release-Plan ab. Für das zweite Quartal 2026 rückt nun der operative Fortschritt bei „Project Polaris“ in den Fokus der Investoren, da das Projekt nun in die heiße Phase der Entwicklung eintritt.
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