Ceconomy: Was bremst den Elektronikhändler aus?

Als im vergangenen Jahr der Handelsriese Metro aufgespalten wurde, applaudierten die Aktionäre. Dies galt insbesondere für den neu entstehenden Konzerns Ceconomy. Unter dessen Dach verblieben die Elektronikmärkte Saturn und Mediamarkt.

Denn hier erhofften sich viele Anleger neue Wachstumschancen. Allerdings hatten wohl viele nicht auf der Rechnung, dass Ceconomy noch durch seine Altlasten ausgebremst werden würde.

Metro bremst aus

Das sah man auch am jüngsten Quartalsergebnis. Denn während Ceconomy allein trotz eines leichten Umsatzrückgangs den operativen Gewinn kräftig steigern konnte, verblieb am Ende doch einen Verlust von 55 Millionen Euro. Dieser fiel sogar noch deutlich höher aus als die 14 Millionen Euro Verlust aus dem Pro-Forma-Ergebnis des Vorjahres. Hier wirkte sich insbesondere eine kräftige Wertminderung des rund zehnprozentigen Anteils am Handelskonzern Metro negativ aus.

Fällt Ceconomy auf ein neues Tief?

Dieser sprichwörtliche Klotz am Bein hatte dafür gesorgt, dass die Aktie von Ceconomy in den vergangenen Wochen zunehmend unter Druck geriet. Damit kommt man mittlerweile in sehr gefährliches Terrain. Die aktie durchbrach eine Unterstützungszone im Bereich von 9 Euro. Nun besteht die Gefahr, dass die Aktie letztlich auf das Tief von 2012 zurückfällt. Und das lag gerade einmal bei 7 Euro. Das Problem dabei: Trotz eigener positiver Entwicklungen bleibt man noch an der eher schwachen Performance bei Metro kleben und kann dadurch noch keine eigenständige Börsenstory entwickeln.

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