CEREBRAS SYSTEMS INC – A Aktie: Meeks stuft auf Buy hoch

Paul Meeks hebt Cerebras auf Buy; neue Kooperationen betreffen Cloud-Chips und Inferenz für automatisiertes Programmieren.

Die Kernpunkte:
  • Analyst Paul Meeks wechselt zu Buy
  • Kursziel bleibt bei 209 US-Dollar
  • Gimlet Labs erhält Chips für rund 100 Megawatt
  • General-Compute-Dienste sind für 2027 geplant

Eine Hochstufung zum Wochenausklang verschafft Cerebras Systems frische Luft an den Märkten. Analyst Paul Meeks von Freedom Capital Markets hob die Einstufung für die Aktie am Freitag von Hold auf Buy an und beließ das Kursziel bei 209 $. Die vorangegangenen Sorgen bezüglich der Konkurrenz durch Nvidia bezeichnete der Experte als übertrieben.

Der Schritt erfolgte nach turbulenten Handelstagen, in denen Spekulationen über die Hardware-Ausstattung von Künstlicher Intelligenz den Halbleiterspezialisten unter Verkaufsdruck gesetzt hatten. An der Börse beendete das Papier den Freitagshandel bei 166,43 USD und notiert damit 17 % unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 201,05 USD.

Turbulenzen um OpenAI und Nvidia

Auslöser der vorangegangenen Kursverluste war ein Bericht des Analysehauses SemiAnalysis. Demnach soll GPT-6.1 Sol Ultrafast von OpenAI auf Grafikprozessoren von Nvidia mit geringer Batch-Größe laufen und nicht auf Hardware von Cerebras. Weder OpenAI noch Cerebras hatten diese Konfiguration bestätigt.

Am Freitag sorgte OpenAI-Chef Sam Altman für Entlastung. Laut Reuters bezeichnete Altman Cerebras als engen Partner und betonte, beide Unternehmen arbeiteten intensiv daran, die Grenzen der Geschwindigkeit zu verschieben. Parallel belastete zur Wochenmitte das Auslaufen einer Haltefrist, durch die 19,4 Millionen Aktien handelbar wurden.

Zudem veräußerten Führungskräfte Anteile über vorab festgelegte Handelspläne nach Regel 10b5-1: Chief Accounting Officer Yagnesh Patel meldete den Verkauf von 1.320 Aktien der Klasse A, während COO Dhiraj Mallick Optionen ausübte und Papiere abstieß.

Neue Verträge im Bereich Cloud und Inferenz

Ungeachtet der Marktschwankungen meldete das Unternehmen operative Fortschritte bei Partnerschaften. Bereits am Montag vereinbarte Cerebras die Lieferung von KI-Chips und Hardware an das Cloud-Computing-Startup Gimlet Labs, ausgelegt auf einen Stromverbrauch von rund 100 Megawatt.

Ebenfalls in dieser Woche kündigte das Unternehmen eine mehrjährige Kooperation mit General Compute an. Dabei soll Cerebras-Technologie für die Inferenz beim automatisierten Programmieren eingesetzt werden. Die Bereitstellung der Dienste über General Compute ist für das erste Quartal 2027 geplant.

Mit einem Abstand von 3,5 % zum 52-Wochen-Tief von 160,81 USD testete der Kurs zuletzt wichtige charttechnische Marken aus, bevor die Analystenstimme von Freedom Capital Markets und die Äußerungen von OpenAI für eine Stabilisierung sorgten.

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