Ceres Power Aktie: UBS hebt Kursziel auf 970 Pence
Ceres Power profitiert von KI-Stromhunger: UBS hebt Prognose massiv an und sieht Lizenzgebühren von über 100 Mio. Pfund bis 2030.

- UBS erhöht Kursziel auf 970 Pence
- KI-Rechenzentren treiben Nachfrage an
- Lizenzmodell senkt Investitionsrisiko
- Positiver Cashflow ab 2026 erwartet
Die Aktie des britischen Brennstoffzellen-Spezialisten Ceres Power schoss am Freitag um rund 17 Prozent auf 779,3 Pence nach oben. Es war der höchste Stand seit einem Jahr. Auslöser: eine drastisch erhöhte Umsatzprognose der UBS und die wachsende Nachfrage nach Strom für KI-Rechenzentren.
Die UBS-Analysten hoben ihr Kursziel von 570 auf 970 Pence an und blieben bei „Kaufen“. Ihre zentrale These: Ceres Power wird bis 2030 jährlich über 100 Millionen Pfund an Lizenzgebühren einnehmen. Das ist eine Vervielfachung gegenüber heute. Grundlage der Prognose ist eine um 60 Prozent erhöhte Schätzung für die Installation von Brennstoffzellen. Die Bank erwartet nun 1,8 Gigawatt Leistung bis Ende des Jahrzehnts.
Lizenzmodell statt Fabrik
Ceres Power stellt keine eigenen Fertigungsanlagen. Das Unternehmen verdient an seiner Technologie – konkret an keramischen Brennstoffzellen, die Wasserstoff oder Erdgas in Strom verwandeln. Partner wie Delta Electronics, Weichai Power und Doosan Fuel Cell zahlen Lizenzgebühren für das Recht, diese Systeme zu bauen.
Delta Electronics baut derzeit seine Produktionskapazität auf 900 Megawatt aus. Weichai Power plant sogar eine Gigawatt-Fabrik. Beide Projekte sind für Ceres der Hebel zu skalierenden Einnahmen – ohne eigenes Investitionsrisiko.
Der KI-Boom als Treiber
Die Märkte entdecken Ceres Power neu. Der Grund: Hyperscale-Rechenzentren brauchen verlässlichen Strom – und zwar dezentral. Genau hier setzen die Brennstoffzellen von Ceres an. Sie liefern Grundlast, unabhängig vom öffentlichen Netz. Für KI-Betreiber ein entscheidender Vorteil.
Die Analysten erwarten, dass Ceres Power zwischen 2026 und 2028 einen positiven freien Cashflow erreicht. Das wäre ein Meilenstein. Das Unternehmen notiert inzwischen mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,51 Milliarden Pfund.
Der Aktienkurs hat sich in den letzten zwölf Monaten massiv erholt – auch dank vorangegangener Umstrukturierungen. Ob das Lizenz-Modell die hohen Erwartungen erfüllt, hängt nun vor allem davon ab, ob die Partner ihre Produktionsziele erreichen. Das Jahr 2026 wird zur Bewährungsprobe für die Lieferketten der Brennstoffzellen-Industrie.
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