CGI Aktie: Achtjahres-Vertrag mit Posti
CGI gewinnt durch langfristigen Posti-Vertrag und neuen CEO an Attraktivität für Value-Anleger.

- Achtjahresvertrag mit Posti vereinbart
- Neuer CEO Tim Hurlebaus übernimmt
- Kurs erholt sich vom Jahrestief
- Niedriges KGV lockt Investoren an
CGI zieht am Dienstag wieder Käufer an. Der IT-Dienstleister profitiert von einem neuen strategischen Vertrag mit dem finnischen Post- und Logistikunternehmen Posti und von einer Neubewertung der Aktie nach der jüngsten Schwächephase.
Der Kurs notiert bei 55,92 Euro und liegt damit noch deutlich unter den gleitenden Durchschnitten. Seit Monatsfrist hat die Aktie 14,34 Prozent verloren, seit Jahresbeginn sogar 28,14 Prozent. Kurzfristig hat sich das Bild aber etwas aufgehellt.
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Posti verlängert die Zusammenarbeit
Im Zentrum steht die ausgeweitete Partnerschaft mit Posti. Die Vereinbarung läuft über acht Jahre und betrifft die digitale Kommunikationsplattform OmaPosti. Dort will CGI cloudbasierte Anbindungen und automatisierte Abläufe liefern, um Kundenkontakte zu modernisieren und interne Prozesse schlanker zu machen.
Genau solche Verträge sind für das Geschäft wichtig. Sie bringen wiederkehrende Erlöse und passen zu CGIs Fokus auf höhermargige Managed Services und Digitalisierungsprojekte. In einem Umfeld, in dem viele Unternehmen IT-Budgets vorsichtig einsetzen, zählt planbarer Umsatz besonders.
Führungswechsel trifft auf niedrige Bewertung
Parallel dazu hat das Unternehmen die Führung neu aufgestellt. Tim Hurlebaus, langjähriger CGI-Manager und früherer Chief Operating Officer, übernimmt als Präsident und CEO. Der Wechsel kommt in einer Phase, in der der Konzern mit der Dynamik im KI-Markt und dem Wachstum im klassischen Beratungsgeschäft ringt.
Hinzu kommt die Bewertung. CGI wird mit einem erwarteten KGV von etwa 9,7 gehandelt. Das liegt klar unter den üblichen Branchenwerten und auch unter dem eigenen historischen Niveau. Kein Wunder, dass value-orientierte Investoren wieder genauer hinschauen.
Markt sucht nach einem Boden
Auch technisch wirkt die Aktie angeschlagen, aber nicht mehr völlig orientierungslos. Sie hat sich etwas vom 52-Wochen-Tief bei 52,96 Euro entfernt, liegt aber noch 41,85 Prozent unter dem Hoch von 96,16 Euro. Der RSI bei 60,3 signalisiert eine jüngste Erholung, ohne dass das Bild schon überhitzt wäre.
Stützend wirkt außerdem das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz. Es liegt weiter über 1,0 und zeigt, dass CGI den Auftragsbestand zumindest ersetzt. Am Markt reicht das derzeit für vorsichtige Käufe. Ob daraus mehr wird, hängt nun davon ab, ob neue Verträge und der Führungswechsel auch beim organischen Wachstum in den kommenden Quartalen sichtbar durchschlagen.
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