Charttechnik: Wöchentlicher Marktausblick DAX und S&P 500

Anfang letzter Woche korrigierte der Dax weiter in seine grüne Korrekturzone des im Tageschartbild kleinen Aufwärtstrends zwischen 11.692,5 und 11.423 Punkten hinein. Dort kamen im Laufe der Woche wieder vermehrt Käufer in den Markt und drückten den Index wieder leicht aus der grünen K-Zone bis auf 11.717,5 Zählern.

Im Stundenchartbild können wir schön erkennen, dass ebenfalls der große Trend aufwärts gerichtet ist. (Dieser stellt den kleinen Trend im Tagesbild dar) Der rote Abwärtstrend in der mittleren Trendgröße zeigt die Korrektur des großen und steht aktuelle tief in seiner roten K-Zone zwischen 11.725 und 11.535 Punkten.

Diese gilt es erst einmal mit Stundenkerzenschlusskurs nach oben hin zu brechen, um eine Trendfortsetzung im übergeordneten Bild zu gewährleisten.

Nach Bruch dieser Marke, könnten wir diese Woche weiter den Weg zur 11.895 und das nächste Ziel die 12.000er Marke in Angriff nehmen. Sollten sich die Marktteilnehmer eher dafür entscheiden, dem kleinen Downtrend zu folgen und damit eine größere Korrektur einzuläuten, müssten die Marken 11.423-11.400 mit Tagesschlusskurs nach unten hin gebrochen werden. Dann könnte eine längere Korrektur bis zur 10.800 anstehen.

S&P 500

Der amerikanische S&P 500 Index bewegte sich Anfang letzter Woche eher Seitwärts und pendelte zwischen 2294 und 2281 Punkten. Zum letzten Donnerstag kam der Markt in fahrt und setzte seine Trendbewegung in Long Richtung weiter fort. Der Index stieg steil, brach mühelos die 2.300er Marke und schloss letzten Freitag mit einem Hoch von 2.315,75 Punkten.

Im Tages sowie im Stundenchartbild ist gut zu erkennen, dass der Index weit in der Bewegung steht und eine gesunde Korrektur gebrauchen könnte. Diese wäre im Tagesbild zwischen 2.299,5 und 2.262,25 Punkten anzusiedeln.

Im Stundenchart ist im kleinen Trend der Markt bereits in seine K-Zone gelaufen die zwischen 2.315,75 und 2.313,5 liegt. Um jedoch eine größere Erholung zuzulassen und der Markt in seine größere K-Zone zwischen 2.299,5 und 2.262,25 laufen zu können, müsste der kleine Trend brechen und einen Downtrend in diese Zone bilden. Ebenso könnte der Index diese Woche weiter stark gen Norden steigen und nur kleine Korrekturen dazu nutzen.

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© René Pflüger

René Pflüger ist Inhaber von Analyse-Dow Ihre Technische Chartanalyse. Seine charttechnsichen Analysen basieren auf der Dow-Theorie. Charles Dow publizierte bereits um 1900 fundamentale Grundsätze des Börsenhandels, die dann als Dow-Theorie bekannt wurden.

Die Grundidee: Die Märkte bestehen und bewegen sich aus Angebot und Nachfrage. Daraus bilden sich Trends, die aus drei Trendgrößen (primären, sekundären, tertiären) und drei Trendphasen bestehen. Die Akkumulationsphase, Phase der öffentlichen Beteiligung, Distributionsphase und der Tatsache, dass bestehende Trends eine höhere Wahrscheinlichkeit besitzen sich fortzusetzen, als ohne.

Der Autor ist privater Händler und  Blog Autor und möchte seinen Lesern über die Nutzung der Dow-Theorie und des entsprechenden Setups Einblicke in den professionellen charttechnischen Handel bieten.

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